Samstag, 12. Mai 2018

Loreley - Bauen für ein besseres Naturerlebnis

The totally redesigned Loreley Plateau gives the rock a completely different look. It is a drastic intervention in the natural heritage.

Montag, 7. Mai 2018

wein date mittelrhein - das neue Wein-Event am Mittelrhein


Foto: Mittelrhein-Wein e.V.

Bei erfolgreichen Dates gibt es stets Wein zu trinken. Der Mittelrhein geht einen Schritt weiter und macht aus Wein zum Date, ein Date mit Wein.

Mittelrhein Am 02. Juni 2018 startet das neue Gemeinschaftsevent der Winzer vom Mittelrhein in Leutesdorf. Die WeinSTEIGwinzer vor Ort werden jeweils bis zu fünf Gastbetriebe aus dem gesamten Anbaugebiet aufnehmen, sodass der interessierte Besucher von 14:00 bis 19:00 Uhr beim Schlendern von Weingut zu Weingut ca. 150 Weine und Sekte verkosten kann. Die Winzer nehmen sich viel Zeit für ein Schwätzchen über den neuen Jahrgang, die unterschiedlichen Lagen und Rebsorten. Präsentiert werden neben dem klassischen Mittelrheinriesling auch Burgunderweine von Weiß-, Grau- und Spätburgunderreben. Unterwegs in Leutesdorf von Hof zu Hof wird auch für die kulinarischen Genüsse gesorgt, passend zum Wein können kleine Speisen erworben werden.

Nach Verkostungsende in den Betrieben wird am Abend mit einer Weinparty auf einem Ausflugsschiff der Firma Gilles munter weiter gedatet. Bei einer Auswahl von Weinen und mit Musik von DJ Salvatore kann getanzt und gefeiert werden. Das Schiff legt um 19 Uhr in Richtung Bonn ab und kehrt gegen 23 Uhr zurück.

Eintrittskarten sind bei allen teilnehmenden Weingütern sowie dem Mittelrhein-Wein e.V. erhältlich. Auch am Veranstaltungstag selbst können in den beteiligten Betrieben Tagestickets erworben werden.

Mit den Eintrittskarten im Vorverkauf kann der öffentliche VRM - Nahverkehr kostenlos genutzt werden und berechtigt die An- und Heimreise mit Bus und Bahn (2. Klasse) in folgenden Landkreisen: AW, NR, AK, WW, KO, MYK, COC, SIM, EMS.

Das Kombiticket kostet 35 EURO pro Person und beinhaltet den freien Eintritt zur Verkostung in den beteiligten Weingütern von 14 – 19 Uhr incl. Weinprobierglas sowie den freien Eintritt zur Schiffsparty am Abend.

Das Tagesticket kostet 22 EURO pro Person und beinhaltet den freien Eintritt zur Verkostung in den beteiligten Weingütern von 14 – 19 Uhr incl. Weinprobierglas.

Weitere Informationen: www.weindatemittelrhein.de
Mittelrhein-Wein e.V., Dolkstraße 19, 56346 St. Goarshausen, Tel.: 06771-9599-103,
Geschäftszeiten: Mo-Mi-Do 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Mail: info@mittelrhein-wein.com

Montag, 30. April 2018

Förderverein Häusener Kran


Foto: Elke Greiff-Gossen

Nach zwei ereignisreichen Jahren lud der FV Häusener Kran am 21. April zur Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahlen ein. Dem Vorstand wurde nach ausgiebigem Jahresbericht und Kassenbericht Entlastung erteilt. Auf Vorschlag der Mitglieder wurde der bisherige Vorstand mit Jochen Dohm als Vorsitzender wiedergewählt.

Erfreut zeigten sich die Mitglieder, dass 19 Jahre nach Stilllegung des Krans dessen Restaurierung offensichtlich unmittelbar bevorsteht. Somit finden viele Jahre unermüdlichen Einsatzes unseres Vereins zur Rettung des einzigartigen Industriedenkmals ein hoffentlich glückliches Ende.

Weniger erfreut war die Versammlung angesichts der Mitteilung, dass der neue Eigentümer des Krans, die Entwicklungsagentur des Landes Rheinland Pfalz (EA-RLP), eine Zusammenarbeit mit unserem Förderverein in Zukunft ablehnt. Woanders im Land wäre man froh, wenn ein Verein zur Verfügung stünde, der die Betreuung eines Industriedenkmals übernehmen will, bemerkten die Mitglieder. Die Mitgliederversammlung stellte klar, dass der Förderverein auch in Zukunft sich in den Restaurierungsprozess und die anschließende Nutzung des Krans einbringen wird.

Samstag, 21. April 2018

Häusener Kran - Zweijahresbericht 2016 – 2018

In meinem Bericht werden die Ereignisse der letzten zwei Jahre beleuchtet von der Antragstellung zur Sanierung des Krans durch das Denkmalschutzsonderprogramm VI des Bundes im März 2016 bis April 2018.

1. März 2016 Nach langem hin und her hatte die Fa. Rhenus kurz vor Terminschluss den Antrag zum Denkmalschutzsonderprogramm VI eingereicht. Eine Kofinanzierung durch das Land gilt als gesichert. Dem Antrag wurde eine positive Stellungnahme des Koblenzer Bundestagsabgeordneten, Herrn Detlef Pilger, beigefügt.

Den Informationsaustausch stellte der FV her. Der FV hat ebenfalls eine Stellungnahme zum Antrag eingereicht.


16. März 2016 Landrat Puchtler als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Welterbe unterstützt den Wunsch des FV, die ehemalige Pumpstation am Rheinvorgelände St. Goarshausen zu erwerben, durch ein entsprechendes Schreiben an das WSA als Grundstücksbesitzer.


21. März 2016 Herr Silbermann von der Fa. Rhenus, der sehr engagiert die vorbereitenden Verabredungen zur Restaurierung des Krans in die Gesprächsrunden einbrachte und auch mit dem FV gute Kontakte pflegte, hat die Fa. Rhenus verlassen.


20. März – 2. April 2016 An drei Wochenenden erscheint der Häusener Kran in ungewohnt mystischem Licht. Mit dieser Lichtaktion wollte der FV die Romantik des alten Rheinkrans stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.


21. April 2016 Das Schicksal des stillgelegten historischen Tauchglockenschiffs „Kaiman“, gerettet durch Intervention des FV Häusener Kran und der Denkmalgesellschaft Bingen, beschäftigte uns dieser Tage. Wahrscheinlich wird es auf Vorschlag beider Vereine vom vorläufigen Liegeplatz im Schiersteiner Hafen ins Schifffahrtsmuseum nach Duisburg verbracht.


20. Juni 2016 / 30. August 2016 Mitgliederversammlungen


6. September 2016 Karin und Jochen interviewten den letzten vor der Kranstilllegung noch aktiven Kranführer, Herrn Sopp.


11. September 2016 Wie schon seit vielen Jahren nahm der FV auch in diesem Jahr am landesweiten Tag des offenen Denkmals teil. Das vielversprechende Motto lautete: „Gemeinsam Denkmale erhalten“.


19. September 2016 Eigentlich sollte diese Gesprächsrunde aller Beteiligten dazu dienen, den ehrgeizigen Terminplan zur Restaurierung des Krans festzuzurren, mit dem Ziel, die Arbeiten von Mai 2017 bis Juli 2017 durchzuführen.

Da platzte der neue Beauftragte der Fa. Rhenus, Herr Schwarzkopf (Techn. Leiter), mit der neuen Rhenus-Position in die Runde, „die Sanierungsarbeiten erst zu vergeben, wenn der Kran im Anschluss an die Sanierung an einen anderen Eigentümer übergeht. Dies sei aus Sicht der Rhenus die Voraussetzung für die Sanierung„ (Protokoll Zweckverband). Dabei wurde vorher vereinbart und im Protokoll festgehalten, „dass der Kran im Eigentum der Rhenus bleibt und anschließend über einen Nutzungsvertrag Pflege, Erhalt und Bespielung des Krans durch den FV übernommen werden„ (Protokoll Zweckverband)

Somit war ab diesem Zeitpunkt nur bei einer erfolgreichen Suche eines neuen Eigentümers ein Einstieg in die Kransanierung möglich.


Januar 2017 2017 wurde der Kran 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass hatte sich der FV entschlossen einen sog. „Rheintaler“ mit Häusener Kran - Motiv prägen zu lassen.


21 Juni 2017 Nach anfänglich großen Widerständen, auch in St Goarshausen, ist es dem FV gelungen, bei allen Beteiligten die Einsicht wachsen zu lassen, den 100 Jahre alten Kran mit seinem Umfeld einer Restaurierung zuzuführen. Dies führte in der besonderen Situation des Jahres 2017, einen neuen zukünftigen Eigentümer zu suchen, zu einem denkbar knappen Abstimmungsergebnis im St. Goarshäusener Stadtrat: Bei Stimmengleichheit wurde ein Antrag des BM zur Übernahme des Krans durch die Stadt abgelehnt.

Die unendliche Geschichte um die Restaurierung des Krans ging also weiter.


30.Juni 2017 Der FV stellte anlässlich des „Baumfestes“ in St. Goarshausen den sog. „Rheintaler“ als Gedenkmünze mit Kranmotiv zum 100 - jährigen Krangeburtstag vor.


18. August 2017 Mitgliederversammlung


10. September 2017 Auch 2017 nahm der FV am Tag des offenen Denkmals teil. Mittels einer Presseerklärung und einer Flugblattaktion für alle St. Goarshäusener Haushalte wurde die schwierige aktuelle Situation um den Hafenkran erläutert.


17. November 2017 Pressemitteilung des Zweckverbandes

Nachdem der FV über den aktuellen Stand der Verhandlungen zur Suche eines neuen Eigentümers monatelang bewusst spärlich informiert wurde und dessen Vorschläge eher auf Desinteresse stießen, präsentierte der Zweckverband Welterbe sein Verhandlungsergebnis: Der Kran soll jetzt bis Ende 2018 restauriert werden. Nach erfolgter Restaurierung wird die Entwicklungsagentur (EA) RLP das Eigentum am Kran übernehmen.


23.November 2017 Pressemitteilung des FV

In seiner PM stellte der FV die 19-jährigen Leistungen des Vereins zur Rettung des Industriedenkmals heraus und vergas nicht, allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken. Der FV kündigte aber auch an, dass er sich weiterhin in den Restaurierungsprozess und die anschließende Nutzung des Krans einbringen möchte.


18./19. Februar 2018 Im nachhinein wurde klar, warum eine Teilnahme des FV beim Workshop zur zukünftigen Nutzung des gesamten Krangeländes nicht erwünscht war. Wir mussten unsere Teilnahme regelrecht erzwingen.

Sie war nicht erwünscht, weil der neue zukünftige Eigentümer, die EA-RLP, eine Zusammenarbeit mit dem FV offensichtlich prinzipiell ablehnt. Da scheinen sich die vielen Jahre der Auseinandersetzung mit den staatlichen Stellen um die Rettung des Krans wiederzuspiegeln. Gut für den Kran war unsere Teilnahme dennoch: Die Kranbahn als Teil des Denkmals soll erhalten bleiben und eventuell touristisch genutzt werden. Das Rheinvorgelände mit Kran soll prinzipiell nicht als Parkplatz oder Wohnmobilstellplatz entwertet werden. Das WSA hat offensichtlich seine Ausbaupläne um den Kran aufgegeben.



Foto: Elke Greiff-Gossen

21. Februar 2018 Das WSA tritt gegenüber dem FV vom Verkaufsangebot des Pumpenhausgrundes zurück mit der Begründung, dass die EA-RLP die „touristische Erschließung und Darbietung des Krans ohne Beteiligung des FV bewerkstelligen wird“.


19. März 2018 Der Eigentümer des Pumpenhauses, Rhein-Hunsrück-Wasser, tritt ebenfalls von seinem Verkaufsangebot zurück mit der Begründung, dass durch die aktuelle Entwicklung kein begründbares Interesse des FV am Pumpenhaus bestehen kann.

Förderverein „Häusener Kran“ e.V, Kaub, den 21. April 2018

Donnerstag, 19. April 2018

Europaweite Konsultation zum Thema Schienenverkehrslärm

Unter Beteiligung der Öffentlichkeit überprüft und bewertet die Europäische Kommission derzeit die Wirksamkeit lärmabhängiger Trassenpreissysteme zur Bekämpfung von Lärm durch Schienengüterverkehr. Bis zum 20. Juni 2018 können Sie an der „Öffentlichen Konsultation zu Regelungen für lärmabhängige Wegeentgelte“ teilnehmen. Dabei geht es unter anderem um die Nachrüstung von Bestandgüterwagen mit Verbundstoff-Bremssohlen (den sogenannten „Flüsterbremsen“). Zur Teilnahme stellt die Europäische Kommission einen Fragebogen bereit. Technische Detailkenntnisse sind zur Beantwortung der Fragen nicht erforderlich.

Direkt zum Fragebogen der Europäischen Kommission kommen Sie mit dem folgendem Link: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/2018-rail-noise?surveylanguage=DE

Haben Sie es schon gehört? Am 25. April 2018 findet der „21. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ statt. Der Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Laut war gestern!“. Mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, will die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) an diesem Tag die Aufmerksamkeit auf die Ursachen und Wirkungen von Lärm lenken.

Mehr Informationen zum Tag gegen Lärm finden Sie unter http://www.tag-gegen-laerm.de/

Mittwoch, 14. März 2018

Mittelrheinbrücke - Politik grotesk

Ich nenne das Ergebnis "Politik grotesk": Die Regierungsparteien der Landesregierung vereinbaren im Koalitionsvertrag die Planungen für eine Mittelrheinbrücke wieder aufzunehmen und die Planungen in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzepts einzubinden. Dieses Mobilitätskonzept klärt die Einstufung der Brücke: Nah- oder Fernverkehr oder überflüssig.

Dass dieses Mobilitätskonzept dringend erforderlich ist, ergibt sich auch aus den Stellungnahmen von Landesrechnungshof und wissenschaftlichem Dienst des Landtags. Die bestätigen, dass alle Zahlen in den bisher zur Brücke vorgelegten Gutachten nicht nachzuvollziehen und deshalb nicht zu verwenden sind.

Landrat Bröhr und viele Gutachten sagen klar: Fernverkehr. Der hat im Welterbe Oberes Mittelrheintal aber nichts zu suchen.

Jetzt beschließt der Kreistag Rhein-Hunsrück, die Brücke nicht in das Kreis-Straßenprogramm aufzunehmen, dafür aber mit der Raumordnung zu beginnen. Das ROV stellt ein vorklärendes Gutachten zur Beurteilung der Raumverträglichkeit raumbedeutsamer Einzelvorhaben mit überörtlicher Bedeutung dar (z. B. Trassenführung einer Autobahn).

Kurz: Jetzt wird geprüft, ob eine Brücke in den Raum passt, von der nicht klar ist ob sie benötigt wird und wer sie benötigt und wer sie bezahlt. Landrat Bröhr dazu: „Ich möchte nicht, dass meine Kindergärten und Schulen schlecht ausgestattet sind, nur weil wir dieses Ding an der Backe haben“. Aber: Zustimmung zur Raumordnung und Zustimmung zur Ausgabe von bis zu 100.000 € dafür.

Insgesamt wird das ROV knapp eine Mio. € kosten. Allein mit dem Geld ließe sich ein wunderbarer Fährverkehr aufbauen und die Menschen kämen komfortabel über den Rhein.

Auszug Protokoll der Kreistagssitzung RHK vom 12.3.18.

Top 4 - öffentlich

Aufnahme der Mittelrheinbrücke in das Kreisstraßenbauprogramm mit dem Ziel der Realisierung des Bauwerks in der Straßenbaulastträgerschaft des Rhein-Hunsrück-Kreises.

Kurzbeschluss vom 12.03.2018 Der Kreistag lehnt die Aufnahme einer kommunalen Mittelrheinbrücke in das Kreistraßenbauprogramm einstimmig ab.

Top 5 - öffentlich

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD, Freie Wähler Rhein-Hunsrück e.V. und FDP „Einleiten eines Raumordnungsverfahrens zum Bau der Mittelrheinbrücke“.

Kurzbeschluss vom 12.03.2018 Der Kreistag beschließt folgenden abgeänderten Antrag:

  1. Der Rhein-Hunsrück-Kreis begrüßt grundsätzlich das Einleiten eines Raumordnungsverfahrens zum Bau einer Mittelrheinbrücke bei St. Goar.
  2. Der Rhein-Hunsrück-Kreis erklärt seine Bereitschaft zu einer gemeinsamen Antragstellung zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens zusammen mit dem Land Rheinland-Pfalz und dem Rhein-Lahn-Kreis. Diese Bereitschaft des Rhein-Hunsrück-Kreises zur gemeinsamen Antragstellung erfolgt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und unabhängig von der damit nicht präjudizierten Frage der Trägerschaft der Straßenbaulast der Mittelrheinbrücke.
  3. Der Rhein-Hunsrück-Kreis beteiligt sich als einer der Antragsteller des Raumordnungsverfahrens an den dortigen Verfahrenskosten falls erforderlich mit bis zu 100.000 EUR. Die im Haushalt 2018 hierfür eingestellten Mittel werden freigegeben.
  4. Entscheidungen zum weitergehenden Vorgehen des Rhein-Hunsrück-Kreises, insbesondere nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens, bleiben einer Entscheidung des Kreistages vorbehalten.

BI Rheinpassagen

Montag, 12. März 2018

Mittelrheinbrücke - letzter Baustein

Der Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises hat sich entschieden, mit den Planungen für die umstrittene Mittelrheinbrücke zu beginnen. Als kommunaler Träger will der Kreis aber nicht fungieren. Die Mittelrheinbrücke solle eine Landesbrücke werden.

Quelle: SWR Aktuell Stand: 12.3.2018, 17.39 Uhr

Loreleylied

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
daß ich jetzt im Käfig bin.
Ein Planer aus neuen Zeiten
zerstört nur meinen Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt
und traurig fließet der Rhein.
Er weiß schon genau, wie man munkelt,
von Avantgarde-Design.

Es ist schon Jahrhunderte her,
daß ich die Menschen betört,
Doch durch den politischen Willen
wird meine Schönheit zerstört.
An meinen Felsen zerschellen
die Wogen des mächtigen Rhein.
Doch kriegen die Planer ihr'n Willen
wird Disneyland übrig sein.

Ich habe auch gerne Besucher
und lade sie recht herzlich ein.
Sie sollen von Fels, Wald und Wasser
gar fein bezaubert sein.
Anstatt Beton, Stahl und Käfig
möchte ich ein natürliches Heim.
Dann wird mein Gipfel funkeln
im Abendsonnenschein.

frei nach Heinrich Heine © Januar 1993 BUND Ortsgruppe Nastätten

Dienstag, 6. März 2018

Luftreinhaltung: Umweltverbände fordern mehr Schienenverkehr im Raum Koblenz

BUND, ProBahn und VCD fordern die Stadt Koblenz auf, die stillgelegte Bahnstrecke Koblenz - Güterverkehrszentrum zu sichern sowie einen Personen- und Güterverkehr einzurichten.

Koblenz, 06. März 2018. Hauptverursacher der kritischen Stickstoffdioxidbelastung sind Dieselfahrzeuge. Hier stehen - zu Recht - die inzwischen stark verbreiteten Diesel-Pkw im Blickpunkt. Die Umweltverbände lenken den Blick auch auf den stark gestiegenen und weiter wachsenden Lkw-Verkehr. Täglich fahren mehrere Tausende Lastzüge durch und nach Koblenz. Die Stadt Koblenz muss dringend Maßnahmen ergreifen, um die Luft langfristig zu verbessern. „Der Kfz-Verkehr muss daher reduziert werden, wo immer es möglich ist“, fordert Egbert Bialk, BUND-Regionalbeauftragter Koblenz. Neben mehr Rad- und Busverkehr soll der Eisenbahn weitere Bedeutung zukommen.

Die Verbände appellieren an die Stadt Koblenz und die kommunalpolitischen Mandatsträger/innen, eine möglichst flächenhafte Schienenanbindung sicherzustellen. „Es geht zuallererst darum, den Bestand zu erhalten, damit eine Wiederinbetriebnahme möglich bleibt“, erläutert Martin Mendel, stellvertretender Landesvorsitzender des Fahrgastverbands ProBahn. Hier hat aber die Stadtverwaltung genau das Gegenteil zum Ziel: Sie will die stillgelegte Strecke Koblenz - Metternich - Rübenach - Bassenheim rechtlich „freistellen“, d.h. entwidmen. „Damit entfällt aber die Möglichkeit einer Wiederinbetriebnahme, selbst wenn die Stecke weiterhin komplett im Stadteigentum bleiben würde“, erklärt Mendel. Sobald die Strecke entwidmet ist, werden wahrscheinlich Teilabschnitte an Anlieger verkauft. „Auch wenn das wider Erwarten unterbleiben sollte: Nach der Entwidmung würde eine Reaktivierung sehr aufwändig und sehr viel teurer als bei einer Beibehaltung des aktuellen Rechtsstatus einer Bahnanlage“, mahnt Dr. Rolf Bartholmae vom Ökologischen Verkehrsclub VCD in Richtung Politik.

An dieser Strecke liegen große Gewerbebetriebe, z.B. Amazon, Lidl, Griesson, Ikea, Rheinzeitung- Druckhaus, die bisher ausschließlich per Lkw angefahren werden und zukünftig mit der Bahn beliefert werden könnten. Es gibt Zusagen von Bund und Land aus dem Jahr 1991, das „Güterverkehrszentrum“ an der A 61 mit der Bahn zu erschließen, also großzügig zu finanzieren. Die Finanzierung wurde der Stadt Koblenz als Entschädigung für die teilweise erfolgte Auslagerung von ICE-Linien auf die Hochgeschwindigkeitsstrecke Frankfurt - Köln zugesagt. „Dass Geld weiterhin bereit liegt, hat Staatssekretär Andy Becht kürzlich dem VCD in Mainz noch bestätigt“, ergänzt Bartholmae.

Koblenz muss alles tun, diese Bahnanbindung sicherzustellen und möglichst auch für den Güterverkehr und den Personenverkehr zu reaktivieren. Egbert Bialk (BUND) weist darauf hin, dass die Rübenacher und Metternicher in einer knappen Viertelstunde mit der Bahn bis zum Haltepunkt Koblenz-Stadtmitte fahren könnten. „Die angestrebte Entwidmung geht völlig in die falsche Richtung und muss daher aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes unterbleiben“, so Bialk weiter. Der von vielen Anwohnern gewünschte Radweg soll natürlich dennoch kommen, jedoch nicht auf der Bahntrasse. Rolf Bartolomae vom VCD erläutert: „Beispielsweise als Verbindung über vorhandene Wirtschaftswege ist der Radweg deutlich günstiger und schneller umzusetzen, als auf der Bahntrasse. Ein Entwidmungsverfahren kann außerdem Jahrzehnte dauern, wie die Prümer leidlich erfahren müssen.“

Rückfragen und Interview-Wünsche
Dr. Rolf Bartholomae, Vorsitzender VCD Mittelrhein • Fon: 0261/97353840 • mittelrhein@vcd.org
Egbert Bialk, Regionalbeauftragter BUND Koblenz – Fon: 0261/94249638 oder 015786257149 - e.bialk@t-online.de

Sonntag, 4. März 2018

Schluss mit Romantik: Eine Rheinbrücke bedroht die Loreley und den Welterbetitel

Interessanter Artikel aus der FAZ von 2008

Welcher Teufel mag rheinische Lokalpolitiker geritten haben, mitten im Dresdner Brückenstreit die Pläne für eine Brücke an der Loreley hervorzukramen? Oder war es Unbedarftheit? Wenn zwei reife Kölnerinnen in Jörg Pilawas populärem Fernseh-Quiz lange grübeln, ob Kaiser Augustus, König Herodes oder ein ominöser Pontius Pilatus zum Sprichwort "Hände in Unschuld waschen" gehöre, wenn also Fundamentalkenntnisse unserer Kultur abhandengekommen sind, was außer Werbung sollen da Politiker in St. Goar und St. Goarshausen noch mit dem Begriff "Kernlandschaft der deutschen Romantik" verbinden?

Zwischen den beiden Städtchen im "Oberen Mittelrheintal", das die UNESCO 2002 zum Weltkulturerbe erklärte, soll die immer wieder einmal geforderte "Rheinquerung" erfolgen; mit einer 40 Millionen Euro teuren Brücke oder einem fast doppelt so teuren Tunnel. Wirtschaftliche Erfordernisse werden angeführt. Als wäre nicht schon haarsträubend oft bewiesen worden, welchen Schaden Bauen unter dem Diktat kurzfristiger Wirtschaftsinteressen anrichtet: Heere von Baudenkmälern und ganze Landschaften haben der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder im Namen der Wirtschaftlichkeit und Verkehrstüchtigkeit vernichtet. Die Schrecken gipfelten Anfang der sechziger Jahre im Abriss des "Wirtshauses im Spessart" bei Rohrbrunn, das die Novelle des Romantikers Wilhem Hauff unsterblich gemacht hatte zugunsten einer Autobahn - und 1980 in Idar-Obersteinin der Zubetonierung der Nahe, an deren Ufern es gewachsen war.

Nun also die Loreley, die man für so unantastbar hielt wie das Elbtal.Gilt der Dresdner Titel als Kompromiss, der die Landschaft einbegreift, weil die Stadt in Folge ihrer Zerstörung 1945 nicht als Gesamtes ausgezeichnet werden konnte, so ist das mittlere Rheintal eine Kulturlandschaft im buchstäblichen Sinn. Welterbe wurde sie wegen der Verschmelzung von Kultur mit Natur, historischen Bauten und Burgruinen mit den von Steilfelsen und Rebhängen umsäumten Schleifen des Stroms, der hier atemberaubende Panoramen schaffend durch das Gebirge bricht.

Hundert brückenfreie Kilometer Rheinstrecke, ein vergleichseise winziger Abschnitt zwischen Mainz und Koblenz - als die UNESCO den Titel verlieh hatte die deutsche Sektion der Debkmalpfleger von Icomos sie, aber auch die Anlieger darauf hingewiesen, dass dieser Zustand bewahrt werden müsse. Kommunalpolitiker, die 2002 jubelten und nun eine Brücke fordern, wissen also, was sie tun. Trotzdem sei ihnen gesagt: Wer an der Loreley eine Brücke baut, verhält sich wie jemand, der die berühmten Loreley-Gemälde von Begas und Steinle mit der Axt bearbeitet.

Beim brückenlosen "Herz der Romantik", so protestiert nun Icomos-Direktor Michael Petzet zähle "der Fährbetrieb zum Charakter der Kulturlandschaft". Er solle, wolle man nicht den UNESCO-Titel verlieren, ausgebaut werden. Inzwischen hat auch der Deutsche Kulturrat reagiert: "Der Titel Weltkulturerbe", so sein Geschäftsführer Olaf Zimmermann, ist mehr als ein touristisches Gütesiegel. Er zeichnet eine Region oder Kulturstätte als dauerhaft bewahrenswert aus. Daraus ergibt sich eine unvergängliche Verpflichtung. Das Beispiel Dresden zeigt, dass leider nicht immer mit der notwendigen Sensibilität (damit) umgegangen wird."

Doch auch die Verteidiger des Mittelrheintals drehen sich im Teufelskreis. Hält doch Michael Petzet den Brückenfreunden entgegen, dass die Ernennung zum Weltkulturerbe für das Mittelrheintal auch "eine außerordentliche wirtschaftliche Bedeutung hat". Ein Wettrennen um größere Wachstumszahlen und höhere Profitraten? Wer da den kleinen Finger reicht, riskiert die Hand. Nein, die Loreley und das Mittelrheintal sind vorrangig eine Kulturlandschaft, die, wie uns die Romantik gezeigt hat, in ihrer Brückenlosigkeit ein jedermann verständliches und berührendes Symbol für die Macht der Natur und des Schicksals darstellt. Hier müssten Wirtschaftlichkeitsfanatiker schweigen.

Doch daran zu glauben hieße die "Blaue Blume" für bare Münze zu nehmen: Noch nie, außer 1964, als eine Schnellstraße bei Eltville auch dank flammender Appelle von Karl Korn in dieser Zeitung verhindert wurde, hat man die Strangulierung des Rheins durch Straßen, Gleistrassen und Brücken aufhalten können. Am Ende dürfte es so kommen wie in Dresden. Eine Brücke verstümmelt die Kulturlandschaft - und alle waschen ihre Hände in Unschuld.

Quelle: FAZ vom 24.01.2008 Dieter Bartetzko

Freitag, 2. März 2018

RZ CDU-Bürgermeister trommeln für die Landesbrücke

Leserbrief zum Artikel der RZ Kreis Altenkirchen vom Mittwoch, 28. Februar 2018, Seite 3

Gemeinsames überbrücken

Bevor der Rhein-Hunsrück-Kreis als Kostenträger für eine Brücke heute und in der Zukunft herangezogen werden kann, ist die Kernfrage zu klären: Ist die Brücke regional oder überregional. Es geht um sehr viel Geld: Bis zum Jahr 2009 wurden für das reine Brückenbauwerk 40 Mio. - € und zusätzlich 20 Mio. - € Baunebenkosten genannt. Bei einem möglichen Fertigstellungstermin im Jahr 2031 ist demnach von mindestens 100 Mio. - € auszugehen.

Die Regierungsparteien des Landes, SPD, FDP und Grüne, haben im Koalitionsvertrag festgeschrieben: „Die Planung einer Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt wird wieder aufgenommen. Diese Planung ist eingebunden in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzeptes“.

Brückenplanung und die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzeptes sind nach dem Willen der Koalition eng verbunden. Der Verkehrsbedarf der Menschen am Rhein ist zu analysieren, um dann die Verkehrsabläufe danach auszurichten und zu verbessern. Wie die Menschen zukünftig über den Rhein kommen wird damit geklärt werden: Nur noch über die eine Brücke? Wer kein Auto hat also gar nicht mehr? Schüler zu ihren Schulen, Menschen ins Krankenhaus, Verwandtenbesuche alles vorbei? Wie kommen die 200 Schüler täglich von der linken Rheinseite ins Gymnasium in St. Goarshausen und von der rechten Rheinseite in die Bopparder Schulen? Im Moment steht fest: Gar nicht. Denn alle Fährbetriebe hören mit einem Brückenbau aus wirtschaftlichen Gründen auf. Das entsprechende Schreiben der Fährbetreiber an die Landesregierung wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis.

Bisher wird lediglich behauptet, dass eine Brücke zu bauen ist. Egal für was. Es zeichnet Landrat Bröhr aus, dass er vorab genau wissen will, ob Kosten in welcher Höhe für den Kreishaushalt anfallen und ob er sich das leisten kann, oder ist es der Haushalt des Landes. Letztlich finanzieren die Städte und Gemeinden die Haushalte, auch den Kreishaushalt. Allein deshalb sollten sie parteiübergreifend ihr Interesse an dem Mobilitätskonzept und an der Kostenaufklärung anmelden.

Die Koalitionsparteien sind alle auch in den Kreistagen vertreten. Insofern wäre Landrat Bröhr auch von allen Parteien zu unterstützen, um diese Frage abschließend zu klären. Nur die Freien Wähler dürften hier auszunehmen sein, sie müssen den Koalitionsvertrag nicht lesen. Dennoch könnten auch sie endlich einmal sagen, wie viel Geld sie auch für überregionalen Verkehr im Mittelrheintal aus den Kreiskassen nehmen werden.

Klaus Thomas
Bürgerinitiative Rheinpassagen
Boppard, 2. März 2018

Mittwoch, 28. Februar 2018

Häusener Kran - Workshop zur Gestaltung des Rheinvorgeländes

PM Förderverein Häusener Kran e.V.

Am 19. und 20. Februar fand in den Räumen des "Alten Rathauses" in St. Goarshausen ein Workshop statt, dessen Ziel es war, für die Gestaltung des Rheinvorgeländes am südlichen Stadtrand Ideen zu sammeln.

Hochrangige Sachverständige der ADD Trier, der SGD Nord, der GdkE und der Unteren Landesdenkmalpflege, sowie Vetreter der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, des Zweckverbandes Oberes Mittelrheintal, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, des Landesbetriebes Mobilität, der Fa.Rhenus, der Verbandsgemeinde Loreley, der Stadt St. Goarshausen, des Fördervereins "Häusener Kran" e.V. und verschiedener Planungsbüros wogen das Für und Wieder der durchaus unterschiedlichen Ansichten über das künftige Aussehen des Areals rund um den "Häusener Kran" ab.

Es wurde geplant, lediglich eine Reihe von Parkplätzen für die Anwohner zu schaffen. Von der Einrichtung von Standplätzen für Wohnmobile wurde Abstand genommen, da die erforderliche Infrastruktur nicht vorhanden sei und deren Anlegung in keinem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen stünde. Ansonsten wurde favorisiert, das Gelände als Landschaftspark zu gestalten, der nicht nur die Menschen zum Verweilen einlädt, sondern auch dem Auge etwas bietet.

Dankenswerterweise verzichtet die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auf ihr ursprüngliches Vorhaben, direkt vor dem Kran mit in den Fluss geschlagenen Dalben einen Liegeplatz für havarierte Schiffe und auf der Freifläche einen Lagerplatz für entladene Container einzurichten. Dieses hätte einen massiven Störfaktor im Stadtbild und in der Blickachse zur Loreley dargestellt.

Was den Förderverein natürlich besonders freut, ist, dass durch diese Änderung in den Plänen der WSV die Kranbahn nun in vollem Umfang erhalten bleiben kann. Vorgeschlagen wurde, auf ihr die zum Kran gehörenden Greifer und Mulden wie ein kleines Freilichtmuseum zu arrangieren. Zum anderen wurde angedacht, auf den vorhandenen Gleisen verschiebbare Liegestühle zu installieren, eine schöne Idee und Einladung an alle Sonnenanbeter, dieses mit viel Liebe gestaltete Gelände dann auch zu nutzen.

Der Förderverein ist hocherfreut, in den nun zusammengetragenen Gestaltungsplänen einen Großteil seiner eigenen Vorstellungen verwirklicht zu sehen.

Der Kran selbst soll bis Ende des Jahres fertig renoviert sein und wird dann zu einem attraktiven Pluspunkt im Stadtbild.

So kommt hoffentlich zu einem guten Ende, wofür der Förderverein nunmehr 18 Jahre gearbeitet hat, hartnäckig am Ball geblieben ist und mit vielen Institutionen und Behörden so manchen Kampf ausgefochten hat.

gez. der Vorstand

Dienstag, 27. Februar 2018

Leserbrief - Der Bahnlärm muss weg

Die Höchstbelastung der Bahnstrecken am Mittelrhein ist allen Verantwortlichen von Bahn und Politik bestens bekannt. Dennoch und trotz des Wissens von der weiteren Zunahme des Güterverkehrs hat der Bund dem Welterbetal die wohl letzte Hoffnung zur Reduzierung des Schienenlärms genommen: Die Elbtrasse ist wichtiger, so steht es jetzt im Bundesverkehrswegeplan 2030. Von einer Neubaustrecke am Rhein darf von nun an nicht einmal mehr geträumt werden.

Was nun? Zuschauen, wie das Tal dem Verkehr geopfert wird? Die Entscheidung des Bundes zeigt, dass nur eigenes, mutiges. Handeln des Landes das noch abmildern oder verhindern kann. RLP muss selbst Geld in die Hand nehmen und für eine bessere Lebensqualität der Menschen hier einsetzen.

Beispiel 1: Eine Brücke über den Mittelrhein wird die Autobahnen verbinden und geschätzt täglich etwa 5000 Kfz aufnehmen. Statt noch mehr Verkehr zu erzeugen ist die Riesensumme von mindestens 100 Mio. € zum Brückenbau in Lärm-Schutzmaßnahmen zu investieren. Das führt verlässlich zur Lärmreduzierung und zu mehr Lebensqualität für alle Bewohner des Tals.

Beispiel 2: Es ist unbestritten, dass Nachtfahrverbote und Geschwindigkeitsreduzierungen für laute Züge zulässig sind. Warum werden nicht mindestens die unerträglich lauten „Lärmkarren“ sofort aus den Zügen genommen? Messstationen und zuständige Behörden sind da. Also Mut zeigen und umsetzen! Bei Pkw geht das doch auch!

„Der Bahnlärm muss weg“ bleibt ohne eigenes Handeln ein leerer Satz. Hilfloses Kopfschütteln bewirkt nichts. Also auch unkonventionelle Maßnahmen anfassen und umsetzen.

Klaus Thomas. Boppard

Montag, 19. Februar 2018

Workshop Umfeldgestaltung Häusener Kran

Das Plangebiet des Häusener Krans

Die Zukunft des Häusener Krans

Im 101-ten Jahr seiner Existenz kann die Sanierung des Häusener Krans durch die Firma Rhenus in 2018 endlich beginnen.

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, die auch für die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie zur BUGA 2031 verantwortlich ist wird den Kran nach erfolgter Restaurierung durch die Rhenus übernehmen.

Umfeldgestaltung des Häusener Krans

Heute und morgen findet im "Alten Rauthaus" von St. Goarshausen ein Workshop zur Umfeldgestaltung des Häusener Krans statt. Vertreter

  • des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal
  • des Fördervereins Häusener Kran e.V.
  • der Entwicklungsagentur RLP
  • der ADD
  • der Stadt St. Goarshausen
  • der Rhenus
  • der VG Loreley
  • des WSA Bingen
  • der Landesdenkmalpflege
  • des LBM
  • der SGD Nord und
  • namhafte Landschaftsarchitekten

trafen sich heute morgen um 10h im Alten Rathaus - neben der LoreleyInfo Redaktion.

Ortsbesichtigung Umfeld Häusener Kran

Um 11:30h starteten die Teilnehmer zur Besichtigung des Hafenareals.

Anregungen des Fördervereins Häusener Kran e.V.

Der Förderverein Häusener Kran e.V. kümmert sich seit Jahren um den Erhalt bzw. die Restaurierung des Häusener Krans. Für den Verein sind folgende Aspekte von besonderer Relevanz

  1. Das Rheinvorgelände, als 'Visitenkarte' von St. Goarshausen von der Loreley kommend, wird durch das Industriedenkmal "Häusener Kran" dominiert. Da verschiedene Interessen die Gestaltung des Geländes beeinflussen, muss entsprechend behutsam vorgegangen werden.
  2. Prinzipiell schlägt der Förderverein die Gestaltung in Form eines Landschaftsparks mit Terrassierungsmöglichkeiten vor. Das Gelände sollte möglichst offen bleiben - wenig Versiegelung.
  3. Kran, Kranbahn und Zubehör bilden ein denkmalgeschütztes Ensemble. Eingebettet in eine ansprechende Gestaltung der Flächen können die Zubehörteile wie ein anschauliches Freilichtmuseum im Gelände erhalten oder um den Kran ansprechend präsentiert werden.
  4. Es sollen landschaftstypische Materialien wie Schiefer, Basalt, Kies und Holz zum Einsatz kommen.
  5. Im Gelände sollen Vorkehrungen für Lichtinstallationen aller Art getroffen werden.
  6. Der Förderverein benötigt mindestens eine Aktionsfläche im Schwenkbereich des Krans auf der Kranbahn plus 5m Sicherheitsabstand. Die Zufahrtsmöglichkeit zur Aktionsfläche muss gewährleistet sein.
  7. Eine weitere Aktionsfläche sollte im Bereich des Pumpenhauses entstehen.
  8. Falls Teile der Kranbahn aufgefüllt werden, müssen Löcher für Bodenhülsen vorgesehen werden damit bei Veranstaltungen Absperrgitter montiert werden können.

Samstag, 17. Februar 2018

RockFels Open Air Loreley

RockFels 2018 auf dem Loreley Felsen - die Sage geht weiter!
Letzte Bandwelle komplettiert das Line-Up!

STICK TO YOUR GUNS: Das ist purer US-amerikanischer Hardcore, gewürzt mit einer saftigen Prise Metal. Die Combo um Sänger Jesse Barnet transportiert einen tiefgründigen, groovigen Sound mit einer solch enormen, beispiellosen Wut und Emotionalität, dass ihre Musik weit über die US-amerikanischen Grenzen hinaus Bekanntheit erlangen konnte. Das aktuelle Album "True View" erreichte sogar in Deutschland einen großartigen Platz 16 und die großen Bühnen Europas sind für STICK TO YOUR GUNS längst ein zweites Zuhause geworden.

LACUNA COIL gehören zur Speerspitze des "Female-Fronted" Metal und sind eine Referenz in ihrem Metier. Mit über 2 Millionen verkauften Tonträgern gehören sie außerdem zu einer der erfolgreichsten Bands ihrer Plattenfirma Century Media. Bahnbrechende Alben wie "Karmacode" verhalfen Lacuna Coil zu weltweiter Bekanntheit und mittlerweile blickt die Band um Cristina Scabbia auf acht Studioalben zurück, zuletzt erschien "Delirium", das ihnen in Deutschland ihre höchste Chartbelegung einspielte.

FREEDOM CALL: Waschechter Powermetal aus dem Frankenland! In diesem Jahr gibt es die Band bereits seit 20 Jahren und die Historie der Mannen um Chris Bay umfasst neun imposante Studioalben und zahlreiche Live-Alben. Die Powermetaller spielen große Lieder über Themen aus Fantasy - aber auch Songs über reale Figuren, wie etwa Ludwig II. von Bayern, sind keine Seltenheit.

Mit ORPHANED LAND tritt eine Band die weite Reise aus Israel in Richtung Loreley an: Seit 1991 spielt das Sextett eine unerreicht hochqualitative Mischung aus Doommetal und orientalischen Folklore-Einflüssen - mit großem Erfolg! ORPHANED LAND gastierten bereits auf vielen Bühnen rund um den Globus und werden ihrer langen Reisen nicht müde.

In mittlerweile über 10 Jahren Bandgeschichte haben sich die Jungs von DIABLO BLVD aus Belgien einen ganz eigenen Stil geschaffen, der in keine Schublade so richtig passen möchte. Musikalisch zwischen Heavy Metal, Industrial und Hardrock angesiedelt, tourt die Combo um den Sänger Alex Agnew, der schon als Kabarettist große Bekanntheit erlangte, seit 2005 rund um die Weltgeschichte.

Weiterhin bestätigt sind außerdem: AMORPHIS, KATAKLYSM, ORDEN OGAN, BATTLE BEAST, GLORYHAMMER, THE NEW ROSES, GRAVE DIGGER und ANY GIVEN DAY.

Für besondere Momente rundet das Veranstalter-Team zudem täglich den Abend mit einem Special Guest ab - an allen drei Tagen wird jeweils eine hochkarätige Tribute-Band den Abend abschließen. Mit MOTÖRHAZE halten bekannte Gesichter Einzug ins Line-Up - bereits 2017 haben die Jungs um Hans Haberkorn bewiesen, dass sie Lemmy alle Ehre machen. STAHLZEIT liefern die wohl spektakulärste Rammstein-Tribute-Show, während BAROCK - THE AC/DC TRIBUTE SHOW mit allen Details und Facetten ein perfektes Set von "Thunderstuck" bis "Shoot To Thrill" servieren werden!

Ob die historische Spielstätte, ein ausgewogenes Line-Up oder ein fröhlicher Weihnachtsmann, der auf dem Gelände für strahlende Gesichter sorgt: Das RockFels Festival ist ein absolutes Unikat und wartet auch 2018 wieder mit Herzblut auf.

Sichern Sie sich jetzt die Tickets für RockFels 2018!

21. - 23.06.2017 - Sankt Goarshausen

Tickets

Ticket-Hotline 0180 6050400

(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen)

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Kaiserstraße 69
60329 Frankfurt am Main
Kontakt
T +49 69 407 662 0
F +49 69 407 662 50
info@adticket.de
https://www.adticket.de
Sitz der Gesellschaft
Freiburg im Breisgau
Amtsgericht Freiburg
HRB 700054
USt.-IdNr. DE814269842
Geschäftsführung Johannes Güntert, Helge Hollander, Katrin Stahlberg, Johannes Tolle

Bei Fragen, Anmerkungen oder für Bestellungen wenden Sie sich bitte an kunden@adticket.de.

Sonntag, 28. Januar 2018

Mittwoch, 24. Januar 2018

Lärmaktionsplanung Schiene - Phase II

Mit dieser Nachricht möchte das Eisenbahn-Bundesamt Sie informieren, dass die 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung heute, am 24. Januar 2018 gestartet ist. Ab sofort erreichen Sie den aktuellen Beteiligungsdialog unter der bekannten Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de.

In der 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung können Sie dem Eisenbahn-Bundesamt eine Resonanz zu der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung, dem bereits veröffentlichten Lärmaktionsplan Teil A und bereits vorhandenen Lärmminderungsmaßnahmen geben.

Der Teil A des Lärmaktionsplanes ist weiterhin im Internet über die Informations- und Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de oder direkt unter dem folgenden Link abrufbar: www.eba.bund.de/lap.
Auf Wunsch ist er auch in gedruckter Form erhältlich.

Fragen können Sie gerne auch an das Eisenbahn-Bundesamt unter lap@eba.bund.de richten.

Betriebszeiten der Fähren im Oberen Mittelrheintal

Auf der Seite des Fährbund Mittelrhein finden Sie die aktuellen Betriebszeiten der Fähren im Welterbe Oberes Mittelrheintal. Hier stehen Ihnen auch die nötigen Infos während der Hochwasser zur Verfügung.

Fähre Filsen - Boppard »

Fähre St. Goarshausen - St. Goar »

Fähre Kaub - Engelsburg »

Fähre Lorch - Niederheimbach »

Fähre Rüdesheim - Bingen »

Fähre Oestrich-Winkel- Ingelheim »

Dienstag, 23. Januar 2018

Großes Hochwasser am Rhein

Donnerstag, 18. Januar 2018

Närrische Kappensitzung - KV Gäsevertelche 1905 E.V.

20.01.2018 St. Goarshausen

Nur dabei sein macht Spaß!

Narrenfahrplan

20.01.2018
Närrische Kappensitzung
in der 113 ten Kampagne
Einlass 18:00h / Beginn 19:11h

10.02.2018
Fastnachtsumzug anschließend Schwoof in der Halle

Samstag, 13. Januar 2018

Lärmaktionsplanung Schiene

Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Teil A des Lärmaktionsplanes unter Beteiligung der Öffentlichkeit fertiggestellt. Insgesamt sind in der ersten Phase ca. 38.000 Beteiligungen eingegangen. Das Dokument ist im Internet über die Informations- und Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de erreichbar oder direkt unter dem folgenden Link abrufbar: www.eba.bund.de/lap

Auf Wunsch ist es auch in gedruckter Form erhältlich.

Am 24. Januar 2018 beginnt die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 7. März 2018 wird die Öffentlichkeit die Gelegenheit haben, sich an der Überprüfung des Lärmaktionsplanes Teil A zu beteiligen. Der daraus hervorgehende Lärmaktionsplan Teil B wird Mitte des Jahres 2018 veröffentlicht. Der Teil A und Teil B ergeben zusammen den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken.

Fragen können Sie gerne an das Eisenbahn-Bundesamt unter lap@eba.bund.de richten.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung - Zeugen gesucht!

St. Goarshausen

In der Mittagszeit des 05.01.2018 wurde der Rotdorn im Vorgarten des Hauses Burgstraße 6 in 56346 St. Goarshausen gekappt. Die drei vertikalen Leittriebe des Baumes wurden dabei um 2-3 Meter gekürzt.

Große Bäume zu kappen, den Leittrieb und Starkäste ganz zurückzunehmen, ist Baumfrevel. Die Verstümmelung schadet dem Baum durch Verlust an Blattmasse und durch große Wundflächen ungemein. [1]

Der heimische Rotdorn ist ein sehr wertvoller Baum für Singvögel und zahlreiche Insekten. Der Baum war ein schmückendes Element des Kulturdenkmals Burgstraße 6 und diente zudem als Sichtschutz für die Ferienwohnung, die sich in der ersten und zweiten Etage des Hauses befindet.

Der Baumschnitt erfolgte widerrechtlich, unsachgemäß und stellt eine Sachbeschädigung dar.

Ein Mitglied der Altstadtinitiative St. Goarshausen führte diese Maßnahme durch. Nach eigenem Bekunden auf Anweisung.

Ich suche Baumfreunde, die mir bzw. der Polizei den Auftraggeber dieser Aktion nennen können! - Selbstanzeige ist auch möglich!

Die Straftat/Ordnungswidrigkeit wird bei der Polizeiinspektion St. Goarshausen unter dem Aktenzeichen 094001/06012018/1010 geführt.

Herr Baumert, Stadtbürgermeister von St. Goarshausen hat mir mitgeteilt, dass die Stadt St. Goarshausen als Eigentümer des Alten Rathauses keinen Baumschnitt auf meinem Grundstück veranlasst hat.

[1] Fachgerechter Baumschnitt - in Anlehnung an: „Baumschnitt aber wie?“ von Stefan Weiler und Alexander Gottreich, Studienseminar 1997, Leitung: Hansjörg Groenert, www.uni-koblenz.de