Samstag, 12. Mai 2018

Loreley - Bauen für ein besseres Naturerlebnis

The totally redesigned Loreley Plateau gives the rock a completely different look. It is a drastic intervention in the natural heritage.

Montag, 7. Mai 2018

wein date mittelrhein - das neue Wein-Event am Mittelrhein


Foto: Mittelrhein-Wein e.V.

Bei erfolgreichen Dates gibt es stets Wein zu trinken. Der Mittelrhein geht einen Schritt weiter und macht aus Wein zum Date, ein Date mit Wein.

Mittelrhein Am 02. Juni 2018 startet das neue Gemeinschaftsevent der Winzer vom Mittelrhein in Leutesdorf. Die WeinSTEIGwinzer vor Ort werden jeweils bis zu fünf Gastbetriebe aus dem gesamten Anbaugebiet aufnehmen, sodass der interessierte Besucher von 14:00 bis 19:00 Uhr beim Schlendern von Weingut zu Weingut ca. 150 Weine und Sekte verkosten kann. Die Winzer nehmen sich viel Zeit für ein Schwätzchen über den neuen Jahrgang, die unterschiedlichen Lagen und Rebsorten. Präsentiert werden neben dem klassischen Mittelrheinriesling auch Burgunderweine von Weiß-, Grau- und Spätburgunderreben. Unterwegs in Leutesdorf von Hof zu Hof wird auch für die kulinarischen Genüsse gesorgt, passend zum Wein können kleine Speisen erworben werden.

Nach Verkostungsende in den Betrieben wird am Abend mit einer Weinparty auf einem Ausflugsschiff der Firma Gilles munter weiter gedatet. Bei einer Auswahl von Weinen und mit Musik von DJ Salvatore kann getanzt und gefeiert werden. Das Schiff legt um 19 Uhr in Richtung Bonn ab und kehrt gegen 23 Uhr zurück.

Eintrittskarten sind bei allen teilnehmenden Weingütern sowie dem Mittelrhein-Wein e.V. erhältlich. Auch am Veranstaltungstag selbst können in den beteiligten Betrieben Tagestickets erworben werden.

Mit den Eintrittskarten im Vorverkauf kann der öffentliche VRM - Nahverkehr kostenlos genutzt werden und berechtigt die An- und Heimreise mit Bus und Bahn (2. Klasse) in folgenden Landkreisen: AW, NR, AK, WW, KO, MYK, COC, SIM, EMS.

Das Kombiticket kostet 35 EURO pro Person und beinhaltet den freien Eintritt zur Verkostung in den beteiligten Weingütern von 14 – 19 Uhr incl. Weinprobierglas sowie den freien Eintritt zur Schiffsparty am Abend.

Das Tagesticket kostet 22 EURO pro Person und beinhaltet den freien Eintritt zur Verkostung in den beteiligten Weingütern von 14 – 19 Uhr incl. Weinprobierglas.

Weitere Informationen: www.weindatemittelrhein.de
Mittelrhein-Wein e.V., Dolkstraße 19, 56346 St. Goarshausen, Tel.: 06771-9599-103,
Geschäftszeiten: Mo-Mi-Do 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Mail: info@mittelrhein-wein.com

Montag, 30. April 2018

Förderverein Häusener Kran


Foto: Elke Greiff-Gossen

Nach zwei ereignisreichen Jahren lud der FV Häusener Kran am 21. April zur Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahlen ein. Dem Vorstand wurde nach ausgiebigem Jahresbericht und Kassenbericht Entlastung erteilt. Auf Vorschlag der Mitglieder wurde der bisherige Vorstand mit Jochen Dohm als Vorsitzender wiedergewählt.

Erfreut zeigten sich die Mitglieder, dass 19 Jahre nach Stilllegung des Krans dessen Restaurierung offensichtlich unmittelbar bevorsteht. Somit finden viele Jahre unermüdlichen Einsatzes unseres Vereins zur Rettung des einzigartigen Industriedenkmals ein hoffentlich glückliches Ende.

Weniger erfreut war die Versammlung angesichts der Mitteilung, dass der neue Eigentümer des Krans, die Entwicklungsagentur des Landes Rheinland Pfalz (EA-RLP), eine Zusammenarbeit mit unserem Förderverein in Zukunft ablehnt. Woanders im Land wäre man froh, wenn ein Verein zur Verfügung stünde, der die Betreuung eines Industriedenkmals übernehmen will, bemerkten die Mitglieder. Die Mitgliederversammlung stellte klar, dass der Förderverein auch in Zukunft sich in den Restaurierungsprozess und die anschließende Nutzung des Krans einbringen wird.

Samstag, 21. April 2018

Häusener Kran - Zweijahresbericht 2016 – 2018

In meinem Bericht werden die Ereignisse der letzten zwei Jahre beleuchtet von der Antragstellung zur Sanierung des Krans durch das Denkmalschutzsonderprogramm VI des Bundes im März 2016 bis April 2018.

1. März 2016 Nach langem hin und her hatte die Fa. Rhenus kurz vor Terminschluss den Antrag zum Denkmalschutzsonderprogramm VI eingereicht. Eine Kofinanzierung durch das Land gilt als gesichert. Dem Antrag wurde eine positive Stellungnahme des Koblenzer Bundestagsabgeordneten, Herrn Detlef Pilger, beigefügt.

Den Informationsaustausch stellte der FV her. Der FV hat ebenfalls eine Stellungnahme zum Antrag eingereicht.


16. März 2016 Landrat Puchtler als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Welterbe unterstützt den Wunsch des FV, die ehemalige Pumpstation am Rheinvorgelände St. Goarshausen zu erwerben, durch ein entsprechendes Schreiben an das WSA als Grundstücksbesitzer.


21. März 2016 Herr Silbermann von der Fa. Rhenus, der sehr engagiert die vorbereitenden Verabredungen zur Restaurierung des Krans in die Gesprächsrunden einbrachte und auch mit dem FV gute Kontakte pflegte, hat die Fa. Rhenus verlassen.


20. März – 2. April 2016 An drei Wochenenden erscheint der Häusener Kran in ungewohnt mystischem Licht. Mit dieser Lichtaktion wollte der FV die Romantik des alten Rheinkrans stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.


21. April 2016 Das Schicksal des stillgelegten historischen Tauchglockenschiffs „Kaiman“, gerettet durch Intervention des FV Häusener Kran und der Denkmalgesellschaft Bingen, beschäftigte uns dieser Tage. Wahrscheinlich wird es auf Vorschlag beider Vereine vom vorläufigen Liegeplatz im Schiersteiner Hafen ins Schifffahrtsmuseum nach Duisburg verbracht.


20. Juni 2016 / 30. August 2016 Mitgliederversammlungen


6. September 2016 Karin und Jochen interviewten den letzten vor der Kranstilllegung noch aktiven Kranführer, Herrn Sopp.


11. September 2016 Wie schon seit vielen Jahren nahm der FV auch in diesem Jahr am landesweiten Tag des offenen Denkmals teil. Das vielversprechende Motto lautete: „Gemeinsam Denkmale erhalten“.


19. September 2016 Eigentlich sollte diese Gesprächsrunde aller Beteiligten dazu dienen, den ehrgeizigen Terminplan zur Restaurierung des Krans festzuzurren, mit dem Ziel, die Arbeiten von Mai 2017 bis Juli 2017 durchzuführen.

Da platzte der neue Beauftragte der Fa. Rhenus, Herr Schwarzkopf (Techn. Leiter), mit der neuen Rhenus-Position in die Runde, „die Sanierungsarbeiten erst zu vergeben, wenn der Kran im Anschluss an die Sanierung an einen anderen Eigentümer übergeht. Dies sei aus Sicht der Rhenus die Voraussetzung für die Sanierung„ (Protokoll Zweckverband). Dabei wurde vorher vereinbart und im Protokoll festgehalten, „dass der Kran im Eigentum der Rhenus bleibt und anschließend über einen Nutzungsvertrag Pflege, Erhalt und Bespielung des Krans durch den FV übernommen werden„ (Protokoll Zweckverband)

Somit war ab diesem Zeitpunkt nur bei einer erfolgreichen Suche eines neuen Eigentümers ein Einstieg in die Kransanierung möglich.


Januar 2017 2017 wurde der Kran 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass hatte sich der FV entschlossen einen sog. „Rheintaler“ mit Häusener Kran - Motiv prägen zu lassen.


21 Juni 2017 Nach anfänglich großen Widerständen, auch in St Goarshausen, ist es dem FV gelungen, bei allen Beteiligten die Einsicht wachsen zu lassen, den 100 Jahre alten Kran mit seinem Umfeld einer Restaurierung zuzuführen. Dies führte in der besonderen Situation des Jahres 2017, einen neuen zukünftigen Eigentümer zu suchen, zu einem denkbar knappen Abstimmungsergebnis im St. Goarshäusener Stadtrat: Bei Stimmengleichheit wurde ein Antrag des BM zur Übernahme des Krans durch die Stadt abgelehnt.

Die unendliche Geschichte um die Restaurierung des Krans ging also weiter.


30.Juni 2017 Der FV stellte anlässlich des „Baumfestes“ in St. Goarshausen den sog. „Rheintaler“ als Gedenkmünze mit Kranmotiv zum 100 - jährigen Krangeburtstag vor.


18. August 2017 Mitgliederversammlung


10. September 2017 Auch 2017 nahm der FV am Tag des offenen Denkmals teil. Mittels einer Presseerklärung und einer Flugblattaktion für alle St. Goarshäusener Haushalte wurde die schwierige aktuelle Situation um den Hafenkran erläutert.


17. November 2017 Pressemitteilung des Zweckverbandes

Nachdem der FV über den aktuellen Stand der Verhandlungen zur Suche eines neuen Eigentümers monatelang bewusst spärlich informiert wurde und dessen Vorschläge eher auf Desinteresse stießen, präsentierte der Zweckverband Welterbe sein Verhandlungsergebnis: Der Kran soll jetzt bis Ende 2018 restauriert werden. Nach erfolgter Restaurierung wird die Entwicklungsagentur (EA) RLP das Eigentum am Kran übernehmen.


23.November 2017 Pressemitteilung des FV

In seiner PM stellte der FV die 19-jährigen Leistungen des Vereins zur Rettung des Industriedenkmals heraus und vergas nicht, allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken. Der FV kündigte aber auch an, dass er sich weiterhin in den Restaurierungsprozess und die anschließende Nutzung des Krans einbringen möchte.


18./19. Februar 2018 Im nachhinein wurde klar, warum eine Teilnahme des FV beim Workshop zur zukünftigen Nutzung des gesamten Krangeländes nicht erwünscht war. Wir mussten unsere Teilnahme regelrecht erzwingen.

Sie war nicht erwünscht, weil der neue zukünftige Eigentümer, die EA-RLP, eine Zusammenarbeit mit dem FV offensichtlich prinzipiell ablehnt. Da scheinen sich die vielen Jahre der Auseinandersetzung mit den staatlichen Stellen um die Rettung des Krans wiederzuspiegeln. Gut für den Kran war unsere Teilnahme dennoch: Die Kranbahn als Teil des Denkmals soll erhalten bleiben und eventuell touristisch genutzt werden. Das Rheinvorgelände mit Kran soll prinzipiell nicht als Parkplatz oder Wohnmobilstellplatz entwertet werden. Das WSA hat offensichtlich seine Ausbaupläne um den Kran aufgegeben.



Foto: Elke Greiff-Gossen

21. Februar 2018 Das WSA tritt gegenüber dem FV vom Verkaufsangebot des Pumpenhausgrundes zurück mit der Begründung, dass die EA-RLP die „touristische Erschließung und Darbietung des Krans ohne Beteiligung des FV bewerkstelligen wird“.


19. März 2018 Der Eigentümer des Pumpenhauses, Rhein-Hunsrück-Wasser, tritt ebenfalls von seinem Verkaufsangebot zurück mit der Begründung, dass durch die aktuelle Entwicklung kein begründbares Interesse des FV am Pumpenhaus bestehen kann.

Förderverein „Häusener Kran“ e.V, Kaub, den 21. April 2018

Donnerstag, 19. April 2018

Europaweite Konsultation zum Thema Schienenverkehrslärm

Unter Beteiligung der Öffentlichkeit überprüft und bewertet die Europäische Kommission derzeit die Wirksamkeit lärmabhängiger Trassenpreissysteme zur Bekämpfung von Lärm durch Schienengüterverkehr. Bis zum 20. Juni 2018 können Sie an der „Öffentlichen Konsultation zu Regelungen für lärmabhängige Wegeentgelte“ teilnehmen. Dabei geht es unter anderem um die Nachrüstung von Bestandgüterwagen mit Verbundstoff-Bremssohlen (den sogenannten „Flüsterbremsen“). Zur Teilnahme stellt die Europäische Kommission einen Fragebogen bereit. Technische Detailkenntnisse sind zur Beantwortung der Fragen nicht erforderlich.

Direkt zum Fragebogen der Europäischen Kommission kommen Sie mit dem folgendem Link: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/2018-rail-noise?surveylanguage=DE

Haben Sie es schon gehört? Am 25. April 2018 findet der „21. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ statt. Der Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Laut war gestern!“. Mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, will die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) an diesem Tag die Aufmerksamkeit auf die Ursachen und Wirkungen von Lärm lenken.

Mehr Informationen zum Tag gegen Lärm finden Sie unter http://www.tag-gegen-laerm.de/

Mittwoch, 14. März 2018

Mittelrheinbrücke - Politik grotesk

Ich nenne das Ergebnis "Politik grotesk": Die Regierungsparteien der Landesregierung vereinbaren im Koalitionsvertrag die Planungen für eine Mittelrheinbrücke wieder aufzunehmen und die Planungen in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzepts einzubinden. Dieses Mobilitätskonzept klärt die Einstufung der Brücke: Nah- oder Fernverkehr oder überflüssig.

Dass dieses Mobilitätskonzept dringend erforderlich ist, ergibt sich auch aus den Stellungnahmen von Landesrechnungshof und wissenschaftlichem Dienst des Landtags. Die bestätigen, dass alle Zahlen in den bisher zur Brücke vorgelegten Gutachten nicht nachzuvollziehen und deshalb nicht zu verwenden sind.

Landrat Bröhr und viele Gutachten sagen klar: Fernverkehr. Der hat im Welterbe Oberes Mittelrheintal aber nichts zu suchen.

Jetzt beschließt der Kreistag Rhein-Hunsrück, die Brücke nicht in das Kreis-Straßenprogramm aufzunehmen, dafür aber mit der Raumordnung zu beginnen. Das ROV stellt ein vorklärendes Gutachten zur Beurteilung der Raumverträglichkeit raumbedeutsamer Einzelvorhaben mit überörtlicher Bedeutung dar (z. B. Trassenführung einer Autobahn).

Kurz: Jetzt wird geprüft, ob eine Brücke in den Raum passt, von der nicht klar ist ob sie benötigt wird und wer sie benötigt und wer sie bezahlt. Landrat Bröhr dazu: „Ich möchte nicht, dass meine Kindergärten und Schulen schlecht ausgestattet sind, nur weil wir dieses Ding an der Backe haben“. Aber: Zustimmung zur Raumordnung und Zustimmung zur Ausgabe von bis zu 100.000 € dafür.

Insgesamt wird das ROV knapp eine Mio. € kosten. Allein mit dem Geld ließe sich ein wunderbarer Fährverkehr aufbauen und die Menschen kämen komfortabel über den Rhein.

Auszug Protokoll der Kreistagssitzung RHK vom 12.3.18.

Top 4 - öffentlich

Aufnahme der Mittelrheinbrücke in das Kreisstraßenbauprogramm mit dem Ziel der Realisierung des Bauwerks in der Straßenbaulastträgerschaft des Rhein-Hunsrück-Kreises.

Kurzbeschluss vom 12.03.2018 Der Kreistag lehnt die Aufnahme einer kommunalen Mittelrheinbrücke in das Kreistraßenbauprogramm einstimmig ab.

Top 5 - öffentlich

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD, Freie Wähler Rhein-Hunsrück e.V. und FDP „Einleiten eines Raumordnungsverfahrens zum Bau der Mittelrheinbrücke“.

Kurzbeschluss vom 12.03.2018 Der Kreistag beschließt folgenden abgeänderten Antrag:

  1. Der Rhein-Hunsrück-Kreis begrüßt grundsätzlich das Einleiten eines Raumordnungsverfahrens zum Bau einer Mittelrheinbrücke bei St. Goar.
  2. Der Rhein-Hunsrück-Kreis erklärt seine Bereitschaft zu einer gemeinsamen Antragstellung zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens zusammen mit dem Land Rheinland-Pfalz und dem Rhein-Lahn-Kreis. Diese Bereitschaft des Rhein-Hunsrück-Kreises zur gemeinsamen Antragstellung erfolgt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und unabhängig von der damit nicht präjudizierten Frage der Trägerschaft der Straßenbaulast der Mittelrheinbrücke.
  3. Der Rhein-Hunsrück-Kreis beteiligt sich als einer der Antragsteller des Raumordnungsverfahrens an den dortigen Verfahrenskosten falls erforderlich mit bis zu 100.000 EUR. Die im Haushalt 2018 hierfür eingestellten Mittel werden freigegeben.
  4. Entscheidungen zum weitergehenden Vorgehen des Rhein-Hunsrück-Kreises, insbesondere nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens, bleiben einer Entscheidung des Kreistages vorbehalten.

BI Rheinpassagen

Montag, 12. März 2018

Mittelrheinbrücke - letzter Baustein

Der Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises hat sich entschieden, mit den Planungen für die umstrittene Mittelrheinbrücke zu beginnen. Als kommunaler Träger will der Kreis aber nicht fungieren. Die Mittelrheinbrücke solle eine Landesbrücke werden.

Quelle: SWR Aktuell Stand: 12.3.2018, 17.39 Uhr