Dienstag, 27. Juni 2017

Rheintal Charta

Mit der Eintragung des Oberen Mittelrheintals in die Liste des UNESCO-Welterbes konnte am 27. Juni 2002 in Budapest der rund 25 Jahre dauernde Prozess der Anerkennung erfolgreich abgeschlossen werden.

1. Der weltweit unbestritten hohe Rang der Kulturlandschaft Mittelrhein ist in der ungewöhnlichen Dichte hochrangiger Natur- und Kulturdenkmäler in einmaliger Vielfalt der erdgeschichtlich und kulturgeschichtlich bedingten Erscheinungsformen sowie in der Wechselbeziehung von Kultur und Natur begründet. Der Fluß selbst, sein Verlauf, das von Weinbergen ebenso wie von Burgen und historischen Orten bestimmte Landschaftsbild prägen die Einzigartigkeit dieser Landschaft, die im 19. Jahrhundert im In- und Ausland zur „Rheinromantik“ führte, die auch heute bewußt oder unbewußt unser Verhältnis zu ihr bestimmt und ein besonderes Empfinden von Heimat begründet. Damit ist das Mittelrheintal zu einer außergewöhnlichen, fortbestehenden und assoziativ geprägten Kulturlandschaft (im Sinne der UNESCO) geworden, die einen unverwechselbaren, identitätsstiftenden Charakter sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch im weltweiten Verständnis hat.

2. Lokale und überregionale, private und öffentliche Nutzungen, daraus abgeleitete Verwertungsansprüche sowie ungenügende Pflege der historischen und natürlichen Substanz haben diese Landschaft einem Wandlungsprozeß ausgesetzt, der die unverwechselbare Eigenart, Vielfalt und Schönheit auch als Grundlagen für eine regionspezifische wirtschaftliche Entwicklung, z.B. im Weinbau und im Tourismus, unwiederbringlich zu zerstören droht. Es besteht die Gefahr, daß der Raum die ihm bislang eigene Kraft verliert und dem langsamen Verfall ausgesetzt ist.

3. Daher ist es dringend geboten, die Natur- und Kulturgüter des Rheintals als ihre Zentralwerte und integralen Bestandteile zu erhalten, zu pflegen und schonend weiterzuentwickeln. Auf dieser Grundlage ist die strukturelle Entwicklung des Rheintals zu stärken und zu fördern. Dies kann nur aus der besonderen Eigenart der Landschaft heraus erfolgen, da diese ihren Wert bedingt.

4. Folgende Forderungen sind zu stellen

  • Planungen und Maßnahmen zur Entwicklung sind nur unter sorgfältiger Abwägung der ökonomischen, ökologischen, kulturellen und sozialen Werte zulässig.
  • Entwicklungsmaßnahmen und -vorhaben sind auf ihre innere Begründung und äußere Orientierung an den Zentralwerten der Landschaft zu prüfen und daran auszurichten.
  • Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung sind notwendige Voraussetzung für strukturellen Wandel und die Nutzung von Flächen und Objekten.
  • Soweit durch überregionale Nutzungsansprüche Beeinträchtigungen der natürlichen Potentiale und kulturellen Werte unvermeidbar werden, ist für einen Ausgleich zu sorgen.

5. Das bedeutet für die natürlichen und kulturhistorischen Gegebenheiten: Die Landschaft ist in ihrer natürlichen Eigenart und Qualität zu erkennen und zu gestalten. Schäden, welche die natürliche Funktion der Landschaft und ihr Erscheinungsbild in starkem Maße beeinträchtigen, sind zu beheben. Die Zeugnisse der Geschichte und Kultur sind zu erhalten. Die historische Substanz der Objekte und ihre spezifische Einbindung in die Kulturlandschaft dürfen nicht beeinträchtigt werden.

6. Das bedeutet für die Nutzungsformen und -arten:

  • Sicherung und Weiterentwicklung des regionalen Wirtschaftsraumes müssen in ihrer Standortwahl, Ausdehnung, Gestaltung und Maßstäblichkeit der kulturlandschaftlichen Eigenart des Rheintals Rechnung tragen.
  • Soweit bestehende Einrichtungen und Anlagen diesen Anforderungen nicht entsprechen, sollen sie bei einer Veränderung der wirtschaftlichen Notwendigkeiten zurückgebaut werden.
  • Verkehrsbauten und -betrieb sind so auszurichten, daß sie nicht nur den gestalterischen Anforderungen der Landschaft entsprechen, sondern auch zu einer Reduzierung der Lärmbelastung führen.

7. Diese Ziele erfordern eine Bündelung der vorhandenen Mittel und ein umfassendes Kulturlandschafts-Management. Die Instrumente müssen darauf ausgerichtet sein, frühzeitig Konsens der Nutzer und Entscheidungsträger herbeizuführen und die Umsetzung der Konzeption aufzuzeigen. Zentrale Elemente sind Information, Motivation, regionale Selbstverantwortung und Kooperation. Das soeben gegründete Mittelrhein-Forum e.V. bietet hierzu erstmals eine Chance.

8. Alle Entscheidungsträger sind aufgerufen, an der Umsetzung des Kulturlandschafts-Managements mitzuwirken und auf diese Weise die integrative Entwicklung des Kulturerbes nachhaltig zu sichern.

9. Die genannten Aufgaben sind gesellschaftliche Herausforderungen ersten Ranges. Sie können nur bewältigt werden, wenn die Gesellschaft den umfassenden und ganzheitlichen Wert der Kulturlandschaft erkennt und die notwendigen Folgerungen daraus zieht. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz fordert die Landesregierungen, Landkreise und Gemeinden von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen auf, die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und zur gesellschaftlichen Akzeptanz beizutragen.

Quelle: Rheinischer Verein für Denkmalpflege »

Donnerstag, 22. Juni 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 26

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 26

  • 28.06.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 30.06.2017
    • Die Fantastischen Vier - Loreley Freilichtbühne - St. Goarshausen - 19:30h
    • Altstadtfest - Altstadt Koblenz
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - Tourist-Information St. Goar, Heerstr. 86, St. Goar - 15:30h - 2h
    • Mit Fuß und Klang Achtsamkeit erleben - Waldlehrpfad Damscheid/OberweselWaldlehrpfad Damscheid/Oberwesel
  • 01.07.2017
    • Dieter Thomas Kuhn & Band - Loreley Freilichtbühne - St. Goarshausen - 20h
    • Rhein in Flammen - Kulturufer Bingen
    • Altstadtfest - Altstadt Koblenz
    • Stadtführung - Touristinformation Lahnstein - Salhofplatz 3, Lahnstein - 11h - 1h
    • "Offene Stadtführungen" - historische Stadt Oberwesel - 14h
    • Wandern mit Wolfgang im Welterbe: Rheinsteig in Flammeng - Rüdesheim, Parkplatz Ringmauer, Rüdesheim – 19:45-00:15 Uhr
  • 02.07.2017
    • Kulturuferfest Bingen - Kulturufer Bingen 11h
    • Altstadtfest - Altstadt Koblenz
    • Sonntagskonzert auf dem historischen Marktplatz - Historischer Marktplatz Oberwesel - Oberwesel - 16h - 90 Minuten
    • Hildegard Wein-Walk ... zur Volksheiligen - Rüdesheim-Eibingen - Abtei St. Hildegard, Rüdesheim-Eibingen – 13:30-17:00 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Samstag, 17. Juni 2017

WHW Report 2017

76 III. Cultural Landscapes and Mixed Sites

World Heritage at Risk:
The Upper Middle Rhine Valley

Klaus Thomas, Elke Greiff-Gossen and Mario Pott, Bürgerinitiative Rheinpassagen

Fig. 1: The Upper Middle Rhine Valley WH Site. GNU FDL


The Rhine River has been an important traffic route since prehistoric times. Due to the exchange of economic and cultural goods, numerous villages and small towns have developed in a confined area, thus shaping this unique, distinctive and much praised landscape through the continuous interaction between human settlement and nature over a period of many centuries. In 2002, the Upper Middle Rhine valley was inscribed on the UNESCO World Heritage list. The effects of modern traffic were already described in the documentation leading to the property’s inscription: “Especially in the narrow Middle Rhine valley, the railway lines and roads as traffic installations and sources of noise cause impairment to the landscape and urban development and have become a burden on the local population and on tourism.” The ICOMOS “World Report 2011-2013 Heritage at Risk on Monuments and Sites in Danger” demands action to reduce the noise level.

The effects of present and future traffic will have such a serious negative effect on the unique, universal value of this World Heritage site as to make immediate counter-measures absolutely essential.

Rail traffic

The European Union has designated freight corridor A between Genoa/Lyon and Rotterdam/Antwerp through the World Heritage site of the Upper Middle Rhine valley as an essential traffic route of the “Trans-European Network (TEN)”. The Gotthard base tunnel has now been completed. From 2017 onwards, up to 600 trains will pass through it every day. With the completion of the New Transalpine Rail Link (NEAT), rail traffic will increase still further. The freight transport volume will double to about 40 million tonnes per year. Compared with 2002 (the year of the valley’s inclusion in the World Heritage List), the number of trains going through the Middle Rhine valley will increase at least four-fold to a daily average of 600 trains. The “European Rail Traffic Management System (ERMTS)“ will provide the technical prerequisites for further acceleration of the railway traffic and for an even higher numbers of trains.

A proposal for building a new railway line to shift freight transport away from the Rhine valley has not been taken up by the German Federal Government.

Fig. 2: Freight trains run through the entire Middle Rhine Valley night and day, such as here in Hirzenach. Photo: Bürgerinitiative Rheinpassagen


Freight trains regularly generate sound levels of 100 decibels or more. This enormous amount of noise is harmful to human health. Moreover, the vibrations caused by the heavy freight trains are detrimental to the environment. Two expert opinions published by the State of Rhineland-Palatinate in 2013 showed excessive vibrations of up to 120 times the permissible limits. These vibrations can also be measured at great heights. Therefore they will probably have an impact on the slopes of the Rhine valley and either by themselves or together with other factors may cause or contribute to landslides. Other measurement results have not yet been published, but would be required for taking preventive action.

Fig. 3: A slope near Boppard has been concreted in order to prevent further landslides. Photo: Bürgerinitiative Rheinpassagen


Landslides endanger trains and roads. To protect the railway line from masses of loose rocks, the German railway company DB AG is building wire fences on a large scale throughout the entire World Heritage area. The slopes of the Rhine valley have been altered substantially by the addition of concrete foundations, huge support structures, and the extensive use of wire netting. The visual impact is enormous. The appearance of the historic towns and villages has already been severely affected by the construction of “noise barrier walls”.

Some of the freight trains transport considerable quantities of hazardous substances, such as gases, flammable liquids and explosives. An accident involving such goods could have disastrous consequences.

Proposed actions: The State of Rhineland-Palatinate must be requested to take immediate action to reduce the noise caused by rail traffic and to measure vibrations. A management plan must be established to stipulate the actions taken to reduce the environmental impact caused by the rail traffic, such as noise and vibrations, and to describe the effectiveness of such actions.

Middle Rhine bridge

The expert opinion prepared by RWTH Aachen to assess the traffic-related effect of a bridge across the Middle Rhine near St Goar was submitted to UNESCO in 2009. It examines and describes the effects of local traffic crossing the bridge. This assessment does not include super-regional traffic. However, it estimates a considerable increase in daily local traffic from the 2000 motor vehicles that use the current ferry service to 7000 motor vehicles moving across the bridge.

In 2017, the State of Rhineland-Palatinate renewed its plans for a bridge to be built across the Middle Rhine near St Goar. The aim is to add a new main East-West traffic artery to the traditional North-South route along the Rhine, and to integrate it into a super-regional road network. The intention is to send a major portion of the traffic flow on the main roads and motorways on the right bank of the Rhine via the Middle Rhine bridge, with the long-distance traffic network on the left bank and via the Hochmosel crossing already under construction with Luxembourg/Belgium, France and the North Sea harbours of Rotterdam and Antwerp. The expert opinion, the State Development Plan IV of Rhineland-Palatinate, and ICOMOS Germany all confirm this concept of a super-regional connection. All essential prerequisites for the new traffic artery have been completed. With the Rhine crossing

Fig. 4: Photo montage of the projected bridge across the Middle Rhine Valley, which is disputed for its many detrimental effects on the integrity of the valley. Photo: Photo / Montage: Südwestrundfunk


via the Middle Rhine bridge near St GoarSt Goarshausen, the last gap will be closed.

A bridge with super-regional motorway traffic connections will lead to a significant increase in road traffic, especially trucks. In that case, the through roads in towns and villages along the Rhine must be classified as motorway-access roads with a high traffic volume. This contradicts claims about a local character for the bridge.

The expertise of RWTH Aachen from 2009 can no longer be used to assess the effect of a bridge across the Middle Rhine on traffic. This also applies to the environmental compatibility study and to the assessment of the bridge by an expert opinion concerning visual impairment (both expert opinions were previously submitted to UNESCO).

Proposed actions: Environmental pollution caused by road and rail traffic such as noise and vibrations must be reduced; they must not be allowed to increase any further.

For an assessment of the traffic-related effect of a bridge across the Middle Rhine, a traffic survey must be presented, which includes super-regional and international traffic, as well as an extensive environmental-compatibility study and description of the visual impact. The effects of concentrating rail and road traffic in a single traffic area must also be described.

Ferries

Four ferries running about every 15 minutes currently connect the two river banks with each other in the World Heritage area of the Upper Middle Rhine valley. The ferry companies earn their income exclusively from ferry traffic. They receive no subsidies. If the motor vehicle traffic is transferred to a bridge, the ferry companies will no longer be able to cover their costs. The ferry services will then have to close down. The State Government has been informed of this.

With the end of ferry traffic, the entire volume of traffic along the 65-kilometre stretch of the river within the World Heritage area will be channelled exclusively across the bridge near St Goar. In this way, Rhine crossings would be restricted to motor vehicle traffic only. In the interest of the desired structural improvements, which are necessary to preserve World Heritage values, it is vital to improve the facilities for crossing the river rather than restricting them to a single bridge.

Proposed actions: Ferries are the backbone of traffic that crosses the Rhine and must be preserved on a long-term basis as an integral part of the World Heritage area. A longterm guarantee for the ferries is imperative in the interest of security for the ferry companies and should be granted without delay. The ferry service must be optimised (longer running hours). From a traffic-related and economic point of view, the optimised ferry service is, as a decentralised solution, considerably better for most local residents.

A regional mobility concept should be prepared as soon as possible to examine whether a bridge would improve living conditions and to ascertain who really needs a bridge and whether it would be compatible with World Heritage values.

Loreley Plateau

Fig. 5: The entire plateau of the Loreley Rock, part of the historic cultural landscape, will be remodeled, with unclear effects. Photo: Photo Südwestrundfunk


In the course of remodelling the highland area (memorial zone) on the Loreley rock in 2000, the identified excesses of tourism were curbed in favour of a landscaping design compatible with the natural environment. Currently, work to remodel the plateau at the top of the rock has started again. A new hotel with 200 beds will be built on a site of 28.000 square metres. According to a visual impact study, the hotel will not be visible from the bottom of the valley. However, it will be in plain view from the neighbouring high points, such as Loreleyblick Maria Ruh and the Spitznack lookout point next to it, or from the high points of Urbar and Oberwesel, with the Oelsberg hiking trail and fixed-rope climbing route. The view from the edge of the cliff on the right bank of

Fig. 6: The visual integrity of the Loreley Rock, and the famous „postcard view“, are being severely impaired by the construction of an oversized stage and roof. Photo: Bürgerinitiative Rheinpassagen


the Rhine towards the Loreley over Katz Castle has been described as a “postcard view” of the Rhine valley. Whether or not it will be preserved has not been investigated.

New car parks and roads will be built, a panorama trail and a nature park are planned, and some old buildings have already been demolished. Several hundred trees will also be felled.

The combined considerations of protecting a historic monument and conserving nature, and the value to tourism of an intact cultural landscape, have so far protected the Middle Rhine valley from being subjected to radical change. The Loreley rock is the central point of the World Heritage area, enhanced by enchantment, the songs of Loreley, myths and fairy tales. Any further development of the rock requires utmost care. All changes must harmonise with the landscape and complement it. The plateau must not be sacrificed to zeitgeist. The project is accompanied by protests.

The new hotel building promoted by the State of Rhineland-Palatinate will further reduce the current utilisation rate of hotels in the Middle Rhine valley of only 36% and thus further weaken their financial strength for investing in modernisation. The new hotel building subsidised with state funds will contribute to the decay of settlements and slow down the development of tourism in the valley.

Proposed actions: A development plan with guidelines for long-term design must be prepared for the development of the Loreley plateau. It must include the definition of a future-oriented concept for structural interventions on the Loreley plateau. The obligations specified in the Rhine Valley Charter, to preserve, maintain and develop with great care the natural and cultural heritage of the Rhine valley, must also be included.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 25

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 25

  • 21.06.2017
    • Rieslingman Triatlon - Rüdesheim am Rhein - Rheinstraße, Rüdesheim
  • 21.06.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 23.06.2017
    • Internationales Jazzfestival "Bingen swingt" - Innenstadt und Kulturufer Bingen
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Lebenswelt Minoritenkloster - Ehemaliges Minoritenkloster - Oberwesel - 21h - 2h
    • Heimatfest - Kolping-Kapelle - Kamp-Bornhofen
  • 24.06.2017
    • RUNRIG - The Story / Open Air - Loreley Freilichtbühne - St. Goarshausen - 19:30h
    • Internationales Jazzfestival "Bingen swingt" - Innenstadt und Kulturufer Bingen
    • Heimatfest - Kolping-Kapelle - Kamp-Bornhofen
    • Abendführung mit dem Nachtwächter - historische Altstadt - Oberwesel
    • Querfeldwein Tour / Weinwanderung - Oberstrasse 32, Rüdesheim – 13:00-16:30 Uhr
  • 25.06.2017
    • Tal to Tal - B42 zwischen Rüdesheim - St. Goarshausen und Koblenz für Autos gesperrt - B9 zwischen Bingen - St. Goar und Koblenz für Autos gesperrt - 10h - 8h
    • TN´ O Band - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Internationales Jazzfestival "Bingen swingt" - Innenstadt und Kulturufer Bingen
    • Heimatfest - Kolping-Kapelle - Kamp-Bornhofen
    • Sommerfest im Vincenzstift - Sankt Vincenzstift, Rüdesheim-Aulhausen – 11:00-18:00 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Mittwoch, 14. Juni 2017

Baumert nicht im Bilde oder ... ?

St. Goarshausen Dieser Beitrag wurde von mir entfernt.

Herr Baumert hat sich bei mir entschuldigt.

Mein bereits am 05.04.2017 eingegangenes Angebot zum Kauf des KD-Pavillons wird er an den Stadtrat zu dessen Kenntnisnahme weiterleiten, mit der Maßgabe in der nächsten Haupt- und Finanzausschusssitzung darüber zu beraten.

Beispiel eines Pavillonbetriebs aus Dortmund

 

Samstag, 10. Juni 2017

St. Goarshausen - Kleiner Zweckbau sucht große Zukunft

Pavillon am Rheinufer könnte Vinothek, Restaurant oder Biergarten werden

so titelte das Loreley Echo im März 2015

Wenn jemand mit einer überzeugenden Idee kommt, sind wir sicher dafür offen; so der damaliger Stadtbürgermeister Mertens und die Beigeordnete Frau Vetters.

Weit gefehlt!

Angeblich gibt es keinen Sponsor für dieses Gebäude.

Es gibt definitiv eine Interessentin, die sich seit Mai 2015 darum bemüht dieses Gebäude käuflich zu erwerben.

1. Kontaktschreiben der Interessentin an die Stadt St. Goarshausen vom 12.05.2015

Die bisherigen Beratungen in den städtischen Gremien haben gezeigt, dass hierbei nicht der Veräußerungserlös sondern das gastronomische Konzept Priorität genießt. Wobei grundsätzlich festzuhalten ist, dass die Stadt hierbei keine Vorgaben macht.[1]

Zum Anschreiben »

[1] Verkaufsbedingungen der Stadt St. Goarshausen - Zu den Verkaufsbedingungen »

Donnerstag, 8. Juni 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 24

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 24

  • 14.06.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 15.06.2017
    • RockFels Festival - Loreley Freilichtbühne - St. Goarshausen - 13:00h
    • Magic Bike Rüdesheim - Rüdesheim am Rhein - Rheinstraße, Rüdesheim
  • 16.06.2017
    • RockFels Festival - Loreley Freilichtbühne - St. Goarshausen - 13:00h
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - Tourist-Information St. Goar, Heerstr. 86, St. Goar - 15:30h - 2h
    • Steeger Weinblütenfest - Bacharach-Steeg - Borbachstraße, Bacharach - 18h
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Magic Bike Rüdesheim - Rüdesheim am Rhein - Rheinstraße, Rüdesheim
  • 17.06.2017
  • 18.06.2017
    • Steeger Weinblütenfest - Bacharach-Steeg - Borbachstraße, Bacharach - 11h
    • Magic Bike Rüdesheim - Rüdesheim am Rhein - Rheinstraße, Rüdesheim

Quelle: Romantischer Rhein

Freitag, 2. Juni 2017

Berlin - PM World Heritage Watch und die Bürgerinitiative Rheinpassagen

Aus Anlass des Welterbetages am Sonntag, den 4. Juni erklären World Heritage Watch und die Bürgerinitiative Rheinpassagen

Das UNESCO-Welterbe ist weltweit bedroht
Der Loreley-Felsen wird verschandelt: Wo bleibt der Aufschrei?

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Welterbe bleibt weltweit bedroht. Dies geht aus dem diesjährigen Bericht der Nichtregierungsorganisation World Heritage Watch hervor, der heute veröffentlicht wurde. Eine besonders negative Rolle spielt die Energiegewinnung: Kohlekraftwerke und -häfen bedrohen die Mangrovenwälder im Gangesdelta, das Great Barrier Reef vor Australien, aber auch die historische Altstadt von Lamu in Kenia und für die Tierwelt bedeutende Gebiete Mexikos. Der Woodlands Nationalpark in Kanada wird durch die großflächige Teersandförderung in Mitleidenschaft gezogen, während die empfindliche Ökologie des Baikalsees durch eine Kaskade geplanter Staudämme an seinen Zuflüssen gestört würde. Unregulierte und zum Teil illegale Hotelbauten fordern ihren Tribut in Welterbestätten im Westkaukasus, am Ohridsee Mazedoniens und im bisher unberührten Landesinneren von Bali.

"Viele wichtige Informationen über die tatsächliche Situation an den Welterbestätten erhält die UNESCO nicht aus den offiziellen Berichten, sondern nur von der Zivilgesellschaft", erklärt der Vorsitzende von World Heritage Watch, Stephan Dömpke. "Ohne die Arbeit der vielen lokalen Initiativen hätte die UNESCO daher gar keine adäquate Informationsgrundlage, wenn sie über die Maßnahmen berät, die zum Erhalt der Stätten erforderlich sind."

So hat zum Beispiel China ein großes Naturreservat für die Aufnahme in die Welterbeliste vorgeschlagen, aber verheimlicht, dass dort tibetische Nomaden leben. Diese können nun vertrieben werden. Im vergangenen Jahr, zur selben Zeit, als die Zerstörung von Palmyra durch den IS in aller Munde war, legte die türkische Armee die kurdische Welterbestadt Diyarbakir in Trümmer - und Erdogan verhinderte, dass der Fall überhaupt in der UNESCO diskutiert wurde.

Probleme gibt es aber durchaus auch in Deutschland: Im Welterbe "Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal" hat die sozial-liberal-grüne Koalition in Rheinland-Pfalz die Pläne für die Mittelrheinbrücke wieder hervorgeholt, der Bahnverkehr, der dem Tal schon bisher massiven Schaden zufügt, soll erst langfristig und nicht konsequent verbessert werden , und das gesamte Plateau des Loreley-Felsens soll durch ein Hotel und einen massiven Ausbau der touristischen Infrastruktur überbaut und damit unwiederbringlich verschandelt werden.

Mario Pott von der Bürgerinitiative Rheinpassagen kritisiert Richtung Landesregierung, dass mit vielen ungeklärten Voraussetzungen, ja sogar Halbwahrheiten eine Lösung aller Probleme durch eine Straßenbrücke in Aussicht gestellt wird, während die Menschen eigentlich nur günstig und jederzeit über den Rhein wollten, was mit einer Fährverkehrsverbesserung (Tarifsenkung und 24h-Fähre) sofort und ohne die negativen Folgen der Brücke (Mehrverkehr und Gefährdung des Welterbestatus) erreicht werden könne. Bei den Ausbauten auf dem Loreley-Felsen wird die UNESCO nicht umfänglich mit einbezogen, so ist die Freilichtbühne jetzt erstmalig vom Flusstal aus sichtbar und zerstört das bisher komplett erhaltene Erscheinungsbild eines mythischen Herzstücks Deutschlands. Deshalb werde man beantragen, das Mittelrheintal auf die Liste des gefährdeten Welterbes zu setzen. Offenbar habe Deutschland aus dem Verlust der Dresdener Kulturlandschaft durch einen Brückenbau noch keine Lehren gezogen.

Der "Postkartenblick" über die Burg Katz auf den Loreleyfelsen mit der weithin sichtbaren neuen Bühnenanlage

Der Blick von St. Goar

Der Umfang der Großbaustelle auf der Loreley

Das überdimensionierte und von der UNESCO nicht genehmigte neue Bühnendach.

Kontakt:
Stephan Dömpke, World Heritage Watch (0151) 1167-4691 contact@world-heritage-watch.org
Mario Pott, Bürgerinitiative Rheinpassagen (0176) 1100-5401 mario.pott@vcd-rlp.de

Berlin - World Heritage Watch

Berlin (dpa) - Zum Welterbetag am Pfingstwochenende haben zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vor der Zerstörung und dem Verfall einzigartiger Kulturstätten in aller Welt gewarnt. Industrielle Entwicklung, Massentourismus, Raubbau, Klimawandel und bewaffnete Konflikte seien immer mehr eine Gefahr, erklärte der Vorsitzende des Vereins World Heritage Watch, Stephan Doempke, am Freitag in Berlin. Die Unesco habe bei insgesamt mehr als 1000 Weltkulturerbestätten nicht ausreichend Kapazitäten, um sie wirksam zu schützen.

Erstmals legte Doempke einen Jahresbericht seines Vereins vor, der die Berichte von NGOs weltweit zu gefährdeten Kulturstätten sammelt. Er soll dem UN-Welterbekomitee zu seiner 41. Sitzung vom 2. bis 12. Juli im polnischen Krakau zugeleitet werden. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen sei auf die aktive Beteiligung der Menschen vor Ort angewiesen, sagte Doempke.

Insgesamt sind in dem 150-Seiten-Bericht drei Dutzend Kulturlandschaften und Kulturdenkmäler als gefährdet gelistet. Aus Deutschland ist das Rheintal in der Gegend um den Loreley-Felsen dabei. Dort wird seit Jahren um den Bau der sogenannten Mittelrheinbrücke gestritten. «Die Loreley», so Doempke, «ein Herzstück Deutschlands, der Ort einer der anrührendsten, bis heute lebendigen Legenden, wird dem Profit geopfert - das wollen wir nicht hinnehmen.»

Der Verein World Heritage Watch wurde 2014 in Berlin gegründet. Er versteht sich eigenen Angaben zufolge als unabhängige Plattform zum Schutz des Weltkulturerbes. Der Jahresbericht wurde von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin unterstützt.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 23

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 23

  • 05.06.2017
    • Kauber Blüchertag - Kaub
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
    • Pfingst- und Rosenkirmes Waldesch - Rhenser Straße 5, Rhens
  • 06.06.2017
    • Kauber Blüchertag - Kaub
    • 15. Internationale Volkssport-Olympiade - Deutsches Eck - Koblenz
  • 07.06.2017
    • 15. Internationale Volkssport-Olympiade - Deutsches Eck - Koblenz
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 08.06.2017
    • 15. Internationale Volkssport-Olympiade - Deutsches Eck - Koblenz
  • 09.06.2017
    • Mondlicht über Burg Maus - Burg Maus - St. Goarshausen - 17-21h
    • Kirmes Kamp-Bornhofen - Kamp-Bornhofen
    • 15. Internationale Volkssport-Olympiade - Deutsches Eck - Koblenz
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
  • 10.06.2017
    • Dizzy Thang - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Kirmes Kamp-Bornhofen - Kamp-Bornhofen
    • 15. Internationale Volkssport-Olympiade - Deutsches Eck - Koblenz
    • Süwag Energie-Cup - Rhein-Lahn-Stadion - Blücherweg 19, Lahnstein - 10:00h - 10h
    • Jazz-Frühshoppen im Winzerkeller - Winzergenossenschaft Loreley Bornich - Winzerweg 1, Bornich
    • Eibinger Weinwanderung - Rüdesheim am Rhein - in den Weinbergen Rüdesheim – 12:00-19:00 Uhr
  • 11.06.2017
    • Prickelndes Weinerlebnis auf Burg Maus - St. Goarshausen - 17:30h, 2h
    • Jazz-Frühshoppen im Winzerkeller - Winzergenossenschaft Loreley Bornich - Winzerweg 1, Bornich
    • Kirmes Kamp-Bornhofen - Kamp-Bornhofen
    • Konzerte "Alte Kirche Spay" - Mainzerstr. 101, Spay
    • Süwag Energie-Cup - Rhein-Lahn-Stadion - Blücherweg 19, Lahnstein - 10:00h - 10h
    • Rüdesheimer Kindersonntag - Rüdesheim am Rhein - Altstadt Rüdesheim – 11:00-18:00 Uhr
    • Schwimmende Weinprobe - Rüdesheim am Rhein - Brücke 12 - Rheinstrasse 16, Rüdesheim - 17:10-18:35 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Dienstag, 30. Mai 2017

PM - World Heritage Watch - BI-Rheinpassagen

Aus Anlass des Welterbetages am Sonntag, den 4. Juni legt World Heritage Watch seinen World Heritage Watch Report 2017 vor. Dazu laden wir Sie herzlich ein zu einer Pressekonferenz

am Freitag, den 2. Juni 2017 um 10.00 Uhr
im
Büro von World Heritage Watch
Palais am Festungsgraben, Raum 252/253, 10117 Berlin

mit
Stephan Doempke,
Vorstandsvorsitzender World Heritage Watch, Berlin
zugeschaltet per Skype wird
Mario Pott, Bürgerinitiative Rheinpassagen

Das UNESCO-Welterbe ist weltweit bedroht

Der Loreley-Felsen wird verschandelt: Wo bleibt der Aufschrei?

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 2015 setzt sich World Heritage Watch (WHW) mit Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt für einen besseren Schutz des UNESCO-Welterbes ein. Zum ersten Mal legt WHW in diesem Jahr einen

World Heritage Watch Report 2017

vor, den wir Ihnen auf der Pressekonferenz vorstellen werden. Welterbestätten werden überall auf der Welt zerstört - meistens beugen sich Regierungen, die sie eigentlich schützen müssen, dem Druck mächtiger Wirtschaftsinteressen. Den World Heritage Watch Report 2017 werden wir in Kürze der UNESCO und den Mitgliedern des Welterbekomitees übergeben, um sie auf die Probleme an diesen Stätten aufmerksam zu machen.

In Deutschland ist die Welterbe-Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal bedroht:
Die Pläne für die Mittelrheinbrücke wurden wieder hervorgeholt, der Bahnverkehr, der dem Rheintal schon bisher massiven Schaden zufügt, soll nicht zurückgedrängt, sondern sogar ausgebaut, und das gesamte Plateau des Loreley-Felsens soll durch ein Hotel und einen massiven Ausbau der touristischen Infrastruktur überbaut und damit unwiederbringlich verschandelt werden.

Die Loreley, ein Herzstück Deutschlands, der Ort einer der anrührendsten, bis heute lebendigen Legenden, wird dem Profit geopfert - das wollen wir nicht hinnehmen!

Bitte lassen Sie uns unter martin.lenk@world-heritage-watch.org oder (030) 2045-3975 wissen, ob wir mit Ihrer Teilnahme an unserer Pressekonferenz rechnen dürfen.

Stephan Dömpke, Vorsitzender World Heritage Watch
Mario Pott, Bürgerinitiative Rheinpassagen

Donnerstag, 25. Mai 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 22

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 22

  • 29.05.2017
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
  • 30.05.2017
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
  • 31.05.2017
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 01.06.2017
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
  • 02.06.2017
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - Tourist-Information St. Goar, Heerstr. 86, St. Goar - 15:30h - 2h
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
  • 03.06.2017
    • Groovin Stuff - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
    • Kauber Blüchertag - Kaub
    • Pfingst- und Rosenkirmes Waldesch - Rhenser Straße 5, Rhens
    • Stadtführung - Touristinformation Lahnstein - Salhofplatz 3, Lahnstein
  • 04.06.2017
    • Koblenz International Guitar Festival & Academy - Koblenz
    • Kaiserin Augusta Fest am UNESCO-Welterbetag - Rheinanlagen (Kaiserin-Augusta-Anlagen) - Koblenz
    • Kauber Blüchertag - Kaub
    • Pfingst- und Rosenkirmes Waldesch - Rhenser Straße 5, Rhens
    • Sonntagskonzert auf dem historischen Marktplatz - Historischer Marktplatz Oberwesel - Oberwesel - 16h - 90 Minuten

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 18. Mai 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 21

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 21

  • 24.05.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 25.05.2017
    • Nacht der Verführung AUSGEZEICHNET - Rochusberg am Nussbaum - Bingen
    • Historienspiele - Festung Ehrenbreitstein und Festungspark - Koblenz
  • 26.05.2017
    • Nacht der Verführung AUSGEZEICHNET - Rochusberg am Nussbaum - Bingen
    • Wein Terrassen Wanderung - Winzergenossenschaft Loreley Bornich - Auf der Loreley 7, Bornich - 14h - 4h
    • Lahneck Live - Rheinanlagen Oberlahnstein - Lahnstein
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Mit Fuß und Klang Achtsamkeit erleben - Waldlehrpfad Damscheid/Oberwesel - Oberwesel - 18:30h - 1h
  • 27.05.2017
    • Mark Prang Band - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Mittelrhein Weinmesse - Mittelrheinhalle, Mainzer Straße, Bacharach - 12h - 6h
    • Nacht der Verführung AUSGEZEICHNET - Rochusberg am Nussbaum - Bingen
    • Historienspiele - Festung Ehrenbreitstein und Festungspark - Koblenz
    • Lahneck Live - Rheinanlagen Oberlahnstein - Lahnstein
    • Abendführung mit dem Nachtwächter - historische Altstadt - Oberwesel
    • Kostümführung mit Vater Rhein - Bingen/Historisches Museum, Rheinkai 21, Bingen
    • Laternenführung auf Burg Rheinfels - Schlossberg - Tourist-Information St. Goar - St. Goar
  • 28.05.2017
    • Historienspiele - Festung Ehrenbreitstein und Festungspark - Koblenz
    • Lahneck Live - Rheinanlagen Oberlahnstein - Lahnstein

Quelle: Romantischer Rhein

Dienstag, 16. Mai 2017

Bahnlärm an der Loreley

Unglaublich was da mit einem Höllenlärm über die Schiene geht.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 20

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 20

  • 17.05.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 19.05.2017
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - Tourist-Information, Heerstr. 86, St. Goar
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Lebenswelt Minoritenkloster - Ehemaliges Minoritenkloster - Oberwesel - 19:30h
    • Assmannshausen in Rot - Rüdesheim-Assmannshausen
  • 20.05.2017
  • 21.05.2017
    • Assmannshausen in Rot - Rüdesheim-Assmannshausen
    • Wandern mit Wolfgang in Weinbergen: Hinterkirch und Höllenberg - Festgelände, Rüdesheim-Assmannshausen, Rüdesheim-Assmannshausen - 12:30-15:45 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Montag, 8. Mai 2017

Manfred Baumert - Neuer Stadtbürgermeister in St. Goarshausen

Manfred Baumert wurde mit 66,54 Prozent der Stimmen zum neuen Stadtbürgermeister von St. Goarshausen gewählt.

Er erhielt 338 (66,54%) der Stimmen, Katrin Vetters erhielt 163 (32,09%) der Stimmen. An der Wahl beteiligten sich lediglich 48,94%.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 19

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 19

  • 10.05.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 12.05.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
  • 13.05.2017
    • Vierthäler Markt - Park am Rhein - Bacharach - 11h
    • NaturErbe-Wanderung mit Weinpräsentation - Kauber Str. 20, Bornich - 16h
    • MIB - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Deutscher Sekttag - Sektkellerei Ohlig und Rüdesheimer Weinkellerei - Rüdesheim
  • 14.05.2017
    • Vierthäler Markt - Park am Rhein - Bacharach - 11h
    • Deutscher Sekttag - Sektkellerei Ohlig und Rüdesheimer Weinkellerei - Rüdesheim
    • Schwimmende Weinprobe - Rüdesheim am Rhein - Brücke 12 - Rheinstrasse 16, Rüdesheim - 17:10-18:35 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 27. April 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 18

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 18

  • 01.05.2017
    • Loreley Wein-Wanderung - Winzerweg 1, Bornich - 11h
    • Schiffsexkursion mit NABU - Rüdesheim am Rhein - Brücke 12 - Rheinstrasse 16, Rüdesheim - 09:30-12:30 Uhr
    • Weingüter Wegeler - Terrassengespräche - Treffpunkt am Bahnhof Rüdesheim - 11:00 Uhr
  • 03.05.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 04.05.2017
    • Sektfest - Bürgermeister-Neff-Platz, Bingen
  • 05.05.2017
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - Tourist-Information - Heerstr. 86, St. Goar - 15:30h - 2h
    • Sektfest - Bürgermeister-Neff-Platz, Bingen
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 19:30h
    • Spargelspezialitäten offener Weinkeller - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde - Hauptstraße 45, Rüdesheim-Aulhausen - 15:00 Uhr
  • 06.05.2017
    • Mondlicht über Burg Maus - Burg Maus - St. Goarshausen - 17-21h
    • Sektfest - Bürgermeister-Neff-Platz, Bingen
    • Stadtführung - Touristinformation Lahnstein, Salhofplatz 3, Lahnstein - 11h - 1h
    • Villageblues - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Spargelspezialitäten offener Weinkeller - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde - Hauptstraße 45, Rüdesheim-Aulhausen - 15:00 Uhr
  • 07.05.2017
    • Sonntagskonzert auf dem historischen Marktplatz - Oberwesel - 16h - 90 Minuten
    • Konzerte "Alte Kirche Spay" - Mainzerstr. 101, Spay
    • Spargelspezialitäten offener Weinkeller - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde - Hauptstraße 45, Rüdesheim-Aulhausen - 15:00 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 20. April 2017

Rheinsteig-Wanderung „Rustikal und Deftig“

Am Samstag, den 29.04.2017 findet die beliebte Rheinsteig-Wanderung „Rustikal und Deftig“ statt. In diesem Jahr führt die Tour von Kamp-Bornhofen nach Kestert.

In Begleitung der Wanderführer begeben sich die Teilnehmer auf eine ca. 10 km lange Rheinsteigetappe, für die eine gute Kondition sowie festes Schuhwerk erforderlich ist. Dabei lernen die Wandergäste das schöne Mittelrheintal kennen und genießen gleichzeitig hervorragende regionale Weine. Auch für ausreichend Verpflegung während der Wanderung ist gesorgt.

Start der Wandergruppen am 29.04.2017 ist am Bistro des Hotel Anker um 9.00/9.30/10.00 Uhr. Entlang des Rheins und durch Kamp-Bornhofen gelangen Sie auf den Rheinsteig, der Sie zu Ihrem ersten Rastplatz, der Burg Sterrenberg, führt. Dort können Sie mit einem Glas Wein die wundervolle Aussicht genießen. In Lykershausen erwartet Sie ein zünftiges Mittagsmahl. Gestärkt geht es weiter über die Hindenburghöhe. Dort warten Kaffee und Kuchen auf Sie. Der Abschluss der Tour findet im Hotel Krone in Kestert statt.

Es gibt noch wenige Restkarten. Die Teilnahmekarte ist für 38 € erhältlich bei den Tourist Informationen Braubach und St. Goarshausen (Telefon 06771 910-0, info@loreley-touristik.de oder Telefon 02627 976001, info@braubach.de).

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 17

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 17

  • 26.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 28.04.2017
  • 29.04.2017
    • Rheinsteig Rustikal & Deftig - Kamp-Bornhofen nach Kestert - Kamp-Bornhofen - 9:00h, 9:30h, 10:00h, 10:30h - 6h
    • Jahrgangspräsentation im Weingut Riffel - Weingut Riffel, Mühlweg 14 A, Bingen - 150 Minuten
    • Abendführung mit dem Nachtwächter - historische Altstadt - Oberwesel
    • Thorny Roses - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
  • 30.04.2017
    • Weinhexennacht - Marktplatz - Oberwesel - 18:00h
    • Saisonstart Koblenzer Gartenkultur - Kurfürstliches Schloss, Koblenz
    • Mittelrheinischer Weinfrühling Boppard - Boppard
    • 200 Jahre Festungsstadt Koblenz - Auftaktveranstaltung Festungsjubiläum 2017 - Großfestung Koblenz - Koblenz
    • Jahrgangspräsentation im Weingut Riffel - Weingut Riffel, Mühlweg 14 A, Bingen - 150 Minuten
    • Weinwanderung Bopparder Hamm - Weinberge zwischen Spay und Boppard - Boppard 10:30h - 6h

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 13. April 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 16

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 16

  • 17.04.2017
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Wandern mit Wolfgang im Welterbe: Ostern in Amors Garten - Rüdesheim am Rhein - Bahnhof - Rheinstraße / Am Rottland, Rüdesheim - 11:15-16:45 Uhr
  • 19.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 20.04.2017
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 14h
  • 21.04.2017
    • 10. Rheinischer Singewettstreit - Burg Rheinfels St. Goar
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Mit Riesling durch die Unterwelt - historische Keller - Oberwesel - 18h
    • Lebenswelt Minoritenkloster - Ehemaliges Minoritenkloster - Oberwesel - 19:30h
  • 22.04.2017
    • 10. Rheinischer Singewettstreit - Burg Rheinfels St. Goar
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Midnight Blue - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Wildes in der Rotweinzone - Rüdesheim-Assmannshausen, Rüdesheim - 11:00-11:30 Uhr
    • Querfeldwein Tour / Weinwanderung - Rüdesheim am Rhein - Querfeldwein - Oberstrasse 32, Rüdesheim - 11:00-11:30 Uhr
  • 23.04.2017
    • Von der Loreley zum Spitznack - Besucherzentrum Loreley, Auf der Loreley 7, St. Goarshausen - 10:30h
    • 10. Rheinischer Singewettstreit - Burg Rheinfels St. Goar
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz

Quelle: Romantischer Rhein

Mittwoch, 12. April 2017

Mobilitätskonzept für den Mittelrhein

PM - BI Rheinpassagen und VCD

Mobilitätskonzept für den Mittelrhein sofort erstellen

Lärm gefährdet den Welterbestatus für das Obere Mittelrheintal

Die BI Rheinpassagen und der VCD hatten die Verhandlungsführer der Koalitionsparteien unmittelbar nach der Landtagswahl 2016 aufgefordert, einen „Generalverkehrsplan“ für den Mittelrhein zu erstellen. Die von der BI vorgetragenen wesentlichen Gründe: Die Verkehrszukunft am Rhein muss hohe Beförderungsqualität zusammen mit dauerhaft deutlichen Verbesserungen für alle beinhalten.

Dem Antrag der BI und des VCD ist entsprochen worden. Im Koalitionsvertrag steht: „Die Planung einer Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt wird wieder aufgenommen. Diese Planung ist eingebunden in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzeptes“.

Dieses Mobilitätskonzept wird klären, wie die Verkehrsinfrastruktur im Welterbe Oberes Mittelrheintal nachhaltig verbessert werden kann. Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für Fußgänger, Rad- und Autofahrer ist erforderlich um die ökonomische Basis für die Sicherung des Welterbes zu schaffen, indem die dort lebenden Menschen zeitgemäße, bessere und zuverlässigere Zugänge zur Umgebung auf beiden Seiten des Rheins erhalten. Das Mobilitätskonzept muss den „Outstanding Universal Value“ des Welterbes berücksichtigen. Es ist zu untersuchen, unter welchen Bedingungen ein optimierter Fährbetrieb oder eine Brücke oder ein Tunnel machbar sind und welche Beeinträchtigungen diese im Blick auf Lärm, Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer verursachen.

Dazu wäre der heutige und der absehbar zukünftige Bedarf an Rheinquerungen zu analysieren, um dann für alle Verkehrsteilnehmer, Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge, Schüler- oder Berufsfahrten, Geschäfts- und Individualverkehre, Touristen, attraktive und am Menschen orientierte Verkehrsangebote zu gestalten. Das Mobilitätskonzept ist das geeignete Mittel, um der verkehrlichen Zukunftsgestaltung die notwendige planerische Grundlage zu geben. Verkehrsverbesserungen für alle muss das Ziel sein.

Fest steht bisher nur, dass eine Brücke den Gesamtverkehr auf eine Rheinquerung kanalisiert. Die vier Fähren im Mittelrheintal stellen mit dem Bau einer Brücke den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen ein. Kostendeckung ist für sie dann nicht mehr gegeben. Darüber ist die Landesregierung im April 2015 in einem gemeinsamen Schreiben der Fährbetreiber informiert worden.

Es gibt noch immer keine Aufklärung darüber, wie die Menschen am Rhein dann über den Fluss kommen. Zu Ersatzquerungen gibt es keine Aussage, demnach sind keine vorgesehen. Auch auf Rückfrage beim Landeserkehrsminister und den betroffenen Ländräten hat der VCD keine Antwort auf die Frage erhalten, wie die mehr als 200 Schüler, die täglich den Rhein überqueren, zu ihren Schulen und wieder nach Hause kommen. Das unterstützt den Hinweis, dass keine weitere Rheinquerung geplant ist.

Mit der Kanalisierung des Verkehrs auf nur eine Brücke wird der Rhein aber zur Grenze. Die Menschen in den benachbarten Gemeinden erreichen dann die jeweils andere Seite des Flusses nur noch mit dem Pkw über diese eine Brücke und als Fußgänger oder Radfahrer gar nicht mehr. Arbeitsplätze oder Schulen können auf der jeweils anderen Rheinseite nicht mehr oder nur mit hohen Fahrleistungen und Kosten erreicht werden. Es wird auch noch zusätzlicher Straßenverkehr erzeugt.

Bedeutung einer Mittelrheinbrücke für den überregionalen Güterverkehr

Verkehrsminister Wissing hat jetzt erklärt, dass der zurückliegende Versuch mit verlängerten Fahrzeiten der Fähren keinen nächtlichen Querungsbedarf ausweist. Deshalb wird das Land eine weitere verlängerte Fährzeit nicht unterstützen.

Kein Querungsbedarf? Wie soll dann der Bedarf für eine Brücke erklärt werden? Mit der Nutzung der Brücke für den überregionalen Verkehr! Das ergeben die Gutachten des Landesrechnungshofes Rheinland-Pfalz und von Prof. Dr. Spannowsky, Uni Kaiserslautern. Der Landesentwicklungsplan IV des Landes Rheinland-Pfalz bestätigt diese überregionale Verbindung ebenso, wie auch das Landes- und das Bundesverkehrsministerium in der Darstellung zur Hochmoselbrücke: Sie ist ein kurzes Stück eines Großprojekts, nämlich der Fernstraßenverbindung, mit der die belgischen/niederländischen Nordseehäfen über die A 60 von der belgischen Grenze bis zur A 1 verbunden werden, um von dort aus eine Verbindung zur A 61 zu schaffen. „Vor allem der Frachtbereich wird durch die Strecke stark profitieren“.

Die Anbindung der Mittelrheinbrücke an die zukünftig sechsspurige A 61 ist im LEP IV ausdrücklich gefordert.

Dem historisch gewachsenen Nord-Süd-Verkehrsweg am Rhein soll eine neue Ost-West-Straßen-Verkehrsachse hinzugefügt und zu einer großräumigen Netzstruktur verknüpft werden. Keine der Straßen in RLP hat eine solche verkehrs- und strukturpolitische Bedeutung, wie eine Mittelrheinbrücke, die innerhalb des Landes untereinander oder zusammen mit Fernstraßen und Autobahnen ein Verkehrsnetz bildet und dem Durchgangsverkehr dient.

Der Ost-West-Querungsverkehr wird insbesondere dem Frachtbereich dienen. Der ist wegen der hohen Umweltbelastungen im Welterbegebiet aber auszuschließen. ICOMOS Deutschland, die Beratungsorganisation für die UNESCO nennt das Brückenvorhaben ein „Attentat auf das Mittelrheintal“. ICOMOS schreibt „Die Brücke, die als Querverbindung für die entlang des Rheins verlaufenden Bundesstraßen B 9 und B 42 auch der überregionalen Anbindung an die großen Verkehrsachsen A 3 und A 61 dient und nebenbei den Flughafen Hahn an die rechte Rheinseite anbindet, wird das bereits jetzt durch den Verkehr stark in Mitleidenschaft gezogene Rheintal zweifellos zusätzlich belasten“.

Aber auch der lokale Verkehr wird mit einer Brücke ansteigen, hat die RWTH Aachen in dem "Gutachten zur Bewertung der verkehrlichen Auswirkungen einer Brücke über den Mittelrhein" im Jahr 2009 festgestellt. Das Gutachten bestätigt die erhebliche Zunahme des lokalen Verkehrs von 2000 Kfz im Fährverkehr auf 7.000 – 10.000 Kfz täglich über die Brücke.

Die Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Menschen werden insbesondere beim Zusammentreffen von Schienen- und Straßenverkehr im gleichen Verkehrsraum erheblich sein. Der Verkehr muss aber welterbeverträglich werden, fordert die UNESCO ohne zu unterscheiden, wer den Verkehrslärm erzeugt. Jede Zunahme der Verkehrsbelastungen gefährdet den Welterbestatus.

Die Ost-West-Straßenverkehrsachse

A 3 (Limburg) – Flughafen Frankfurt–Hahn – Luxemburg – Belgien (Nordseehäfen) Eine großräumige Netzstruktur entsteht.


Quelle: Keine Südumgehung Limburg

Nur die Brücke über den Mittelrhein bei St. Goar fehlt noch.

Verkehrslärm im Mittelrheintal

Aber auch der Schienenverkehr legt am Rhein deutlich zu: Der Güterverkehrskorridor A von Genua/Lyon nach Rotterdam/Antwerpen führt als wesentliche Verbindung des „Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN)“ durch das Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Gotthard-Basistunnel ist fertig gestellt. Ab 2017 werden ihn täglich bis zu 300 Züge durchfahren. Die Eisenbahn-Alpentransversale (EATS) wird ab 2020 den Schienenverkehr von Frankreich, insbesondere von den französischen Mittelmeerhäfen, aufnehmen. Der Schienenverkehr steigt dann nochmals an. Mit dem „European Rail Traffic Management System (ERMTS)“ wird der Zugverkehrs für noch höhere Geschwindigkeiten und Zugzahlen technisch ausgestattet.

Die Anzahl der täglich im Mittelrheintal verkehrenden Züge wird im Vergleich zum Jahr 2002, dem Jahr der Aufnahme in die Welterbeliste, um mindestens das Vierfache auf täglich durchschnittlich 600 Züge ansteigen. Insbesondere Güterzüge erzeugen regelmäßig Lärmpegel von 100 Dezibel und mehr. Dieser ungeheure Lärm schädigt die Gesundheit der Menschen. Außerdem belasten die von den schweren Güterzügen ausgehenden Erschütterungen die Umgebung.

Eine beantragte Neubaustrecke zur Verlagerung des Güterverkehrs aus dem Rheintal ist von der Bundesregierung nicht aufgegriffen worden.

Die Auswirkungen des aktuellen und zukünftigen Verkehrs beeinträchtigen den einzigartigen, universellen Wert des Welterbes inzwischen so erheblich, dass Sofortmaßnahmen gefordert werden. Das Welterbe Oberes Mittelrheintal steht in der Risikoliste der Welterbestätten mit dem Hinweis: „Die Alarmschwelle ist überschritten“ (“In proximity of the line, it exceeds the alarm level). Die ICOMOS, die Beratungsgesellschaft der UNESCO, fordert Maßnahmen zur Lärmreduzierung.

Der Verkehrslärm nimmt aber zu


CC BY-SA 2.0 de

Eisenbahn-Alpen-Transversale

Bevölkerungsentwicklung

Solche Aussichten, niemals endender Schienenlärm, autobahnähnlicher Straßenlärm, Kanalisierung des Rheinquerungsverkehrs, befördern den Trend zum Verlassen des Rheintals, obwohl die Lebensbedingungen am Rhein grundsätzlich gut sind. Es gibt auf beiden Seiten des Rheins ausreichend Arbeitsplätze, die mit kurzen Fahrzeiten oder zu Fuß über die Fähren erreicht werden. Das sind Arbeitsplätze im Tourismus, Handel, im Handwerk und insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe. Grundsätzlich werden Arbeitnehmer gesucht, nicht Arbeitsplätze. Die einmalige Landschaft bietet gute Gelegenheiten zur Freizeitgestaltung, kulturelle Einrichtungen, ÖPNV und Verkehrsgestaltung sind vorhanden, wenn auch grundsätzlich noch ausbaufähig.

Tatsächlich ist das Mittelrheintal aber einer der Hauptverlierer bei der Bevölkerungsentwicklung mit seit 1970 durchgängig hohen Bevölkerungsdefiziten. Während der Bevölkerungsrückgang im Land RLP bis 2030 (Basis 2010) mit -5,8% noch moderat ausfällt, ist das Mittelrheintal besonders stark betroffen. Das Statistische Landesamt prognostiziert hier einen Rückgang der Einwohnerzahlen von bis zu – 17% z. B. für St. Goar-Oberwesel oder –11% in Boppard. Die Bevölkerungsentwicklung der Menschen im erwerbsfähigen Alter sinkt in RLP bis 2030 um – 15 %, im RHK und im Mittelrheintal um -20 %. Lärm dürfe eine wesentliche Rolle beim Einwohnerverlust spielen.

„Wir müssen dringend weg vom Lamentieren und hin zur gezielten Planung der Verkehrsgestaltung am Rhein zugunsten der Menschen, die hier leben und betroffen sind“ fordert Klaus Thomas von der Bürgerinitiative. Wir müssen weg von Schlagworten wie „Die Brücke ist gut für Arbeitsplätze, gut für das Welterbe, gut für die demografische Entwicklung“. Angesichts des tiefen Eingriffs in die Lebensbedingungen der Menschen am Rhein sind solche Hinweise zwingend zu konkretisieren: Wer schafft wann wo, konkret wie viele Arbeitsplätze, womit werden von wem konkret welche Lebensbedingungen wie verändert, wer stoppt konkret die negative Bevölkerungsentwicklung und wie wird konkret die Umkehr der demografischen Entwicklung mit dem Bau einer Brücke bewirkt.

Weg mit den nicht bindenden Absichtserklärungen, weg mit den leeren Behauptungen, hin zum Mobilitätskonzept. Das Mobilitätskonzept muss ganz schnell kommen, damit die verkehrliche Zukunft zugunsten der Menschen am Rhein endlich auf der Basis realistischer Erkenntnisse angefasst werden kann. Es ist das dringend benötigte Fundament für Planungssicherheit.

Zweifelhafter Nutzen einer Brücke

Eine Brücke über den Rhein wird mindestens 100 Mio. Euro kosten. Die Gemeinschaft soll das Geld aufbringen. Es darf aber nur dann dafür aufgewendet werden, wenn zweifelsfrei feststeht, dass es der zukunftsorientierten Entwicklung der Region zum Wohle der Menschen, der Landschaft und dem Erhalt und der Weitergabe kultureller Güter dient. Bahnlärm, zusätzlicher autobahnähnlicher Straßenlärm, Wegfall der Fähren und die Aussicht auf eine Kanalisierung des Rheinquerungsverkehrs lassen da erhebliche Zweifel aufkommen.

Die Region entwickelt sich, wenn in die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen hier investiert wird. Insbesondere junge Menschen sind mit diesem Geld zu fördern. Deren Lebensansprüche sind attraktiv zu gestalten, auf deren Bedürfnisse ist einzugehen. Also Stärkung und Förderung von Familien mit Kindern, Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Ausbau von Kinderbetreuung und Ganztagsschulen) ,Versorgung mit Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sichern, vor allem in ländlichen Regionen: die medizinische Versorgung aufrechterhalten, Sicherung des Vereinslebens, Erhalt von Dorfläden und Kneipen, Sicherung und Ausbau des ÖPNV-Netzes in der Fläche, Anbindung an moderne Kommunikationssysteme und insbesondere auch für die Reduzierung des Verkehrslärms.

Das Ziel von Planungen für die Menschen am Rhein darf nicht darin bestehen, dass sie mit dem Kfz über eine Brücke auf die andere Rheinseite fahren um festzustellen, dass auch dort keine Infrastruktur mehr vorhanden ist.

Seit Jahrhunderten haben sich die Verkehrsbedürfnisse, die Verkehrsarten und die Verkehrsströme am Mittelrhein immer wieder verändert. Die Verkehrsträger sind jedoch grundsätzlich erhalten geblieben: Straße, Schiene, Fähre. Diese so gewachsene Verkehrsstruktur ist absolut zukunftsfähig, sie muss als Rückgrat der verkehrlichen Zukunft am Rhein erhalten bleiben und ausgebaut werden.

Die BI Rheinpassagen und der VCD fordern die sofortige Verbesserung der Querungsmöglichkeiten, das heißt

  • 24h-Fähre (mindestens 1)
  • Senkung der Tarife (mindestens für Anwohner), besser noch: Kostenfreie Fähren
  • Verbesserung der Anbindung der Fähren an den ÖPNV
  • Bessere Vermarktung ders Fährverkehrs

Eine Autobahn am Rhein? Niemals!

In voller Übereinstimmung mit den Zielen der UNESCO fordert die BI Rheinpassagen und der VCD, das Welterbe Oberes Mittelrheintal unversehrt an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Verkehrslärm gefährdet den Welterbetitel. Was wird aus dem Mittelrheintal ohne Welterbe?

BI Rheinpassagen - Klaus Thomas (Mainzer Str. 55, Tel.: 06742-9381281 56154 Boppard), Mario Pott (VCD), Elke Greiff-Gossen und Otto Schamari (beide BI Rheinpassagen)

Donnerstag, 6. April 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 15

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 15

  • 12.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 13.04.2017
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 11h
  • 14.04.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
  • 15.04.2017
    • Sara & The Steelyardblues - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Laternenführung auf Burg Rheinfels - Schlossberg - Tourist-Information St. Goar - St. Goar
  • 16.04.2017
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 30. März 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 14

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 14

  • 04.04.2017
  • 05.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 07.04.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Wein trifft Meeresfrüchte, Weinkeller geöffnet - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde Hauptstraße 45, Rüdesheim - 16:30 Uhr
    • Das Original Krimidinner - Ein Leichenschmaus - Rüdesheim-Assmannshausen - Hotel Krone Assmannshausen Rheinuferstraße 10, Rüdesheim - 19:00-23:00 Uhr
  • 08.04..2017
    • JS-bluesexpress - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Mondlicht über Burg Maus - Burg Maus - St. Goarshausen - 17-21h
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 15h u. 16:30h
    • Musica Mechanica - Sammlerbörse für selbstspielende Instrumenter - Rüdesheim am Rhein - Asbach-Gasse gegenüber Bahnhof, Rüdesheim
  • 09.04.2017
    • Zwischen Katz und Maus - Von Kestert nach Kaub Kestert - 10:30h
    • Konzerte "Alte Kirche Spay" - Mainzerstr. 101, Spay
    • Musica Mechanica - Sammlerbörse für selbstspielende Instrumenter - Rüdesheim am Rhein - Asbach-Gasse gegenüber Bahnhof, Rüdesheim

Quelle: Romantischer Rhein