Donnerstag, 27. April 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 18

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 18

  • 01.05.2017
    • Loreley Wein-Wanderung - Winzerweg 1, Bornich - 11h
    • Schiffsexkursion mit NABU - Rüdesheim am Rhein - Brücke 12 - Rheinstrasse 16, Rüdesheim - 09:30-12:30 Uhr
    • Weingüter Wegeler - Terrassengespräche - Treffpunkt am Bahnhof Rüdesheim - 11:00 Uhr
  • 03.05.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 04.05.2017
    • Sektfest - Bürgermeister-Neff-Platz, Bingen
  • 05.05.2017
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - Tourist-Information - Heerstr. 86, St. Goar - 15:30h - 2h
    • Sektfest - Bürgermeister-Neff-Platz, Bingen
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 19:30h
    • Spargelspezialitäten offener Weinkeller - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde - Hauptstraße 45, Rüdesheim-Aulhausen - 15:00 Uhr
  • 06.05.2017
    • Mondlicht über Burg Maus - Burg Maus - St. Goarshausen - 17-21h
    • Sektfest - Bürgermeister-Neff-Platz, Bingen
    • Stadtführung - Touristinformation Lahnstein, Salhofplatz 3, Lahnstein - 11h - 1h
    • Villageblues - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Spargelspezialitäten offener Weinkeller - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde - Hauptstraße 45, Rüdesheim-Aulhausen - 15:00 Uhr
  • 07.05.2017
    • Sonntagskonzert auf dem historischen Marktplatz - Oberwesel - 16h - 90 Minuten
    • Konzerte "Alte Kirche Spay" - Mainzerstr. 101, Spay
    • Spargelspezialitäten offener Weinkeller - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde - Hauptstraße 45, Rüdesheim-Aulhausen - 15:00 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 20. April 2017

Rheinsteig-Wanderung „Rustikal und Deftig“

Am Samstag, den 29.04.2017 findet die beliebte Rheinsteig-Wanderung „Rustikal und Deftig“ statt. In diesem Jahr führt die Tour von Kamp-Bornhofen nach Kestert.

In Begleitung der Wanderführer begeben sich die Teilnehmer auf eine ca. 10 km lange Rheinsteigetappe, für die eine gute Kondition sowie festes Schuhwerk erforderlich ist. Dabei lernen die Wandergäste das schöne Mittelrheintal kennen und genießen gleichzeitig hervorragende regionale Weine. Auch für ausreichend Verpflegung während der Wanderung ist gesorgt.

Start der Wandergruppen am 29.04.2017 ist am Bistro des Hotel Anker um 9.00/9.30/10.00 Uhr. Entlang des Rheins und durch Kamp-Bornhofen gelangen Sie auf den Rheinsteig, der Sie zu Ihrem ersten Rastplatz, der Burg Sterrenberg, führt. Dort können Sie mit einem Glas Wein die wundervolle Aussicht genießen. In Lykershausen erwartet Sie ein zünftiges Mittagsmahl. Gestärkt geht es weiter über die Hindenburghöhe. Dort warten Kaffee und Kuchen auf Sie. Der Abschluss der Tour findet im Hotel Krone in Kestert statt.

Es gibt noch wenige Restkarten. Die Teilnahmekarte ist für 38 € erhältlich bei den Tourist Informationen Braubach und St. Goarshausen (Telefon 06771 910-0, info@loreley-touristik.de oder Telefon 02627 976001, info@braubach.de).

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 17

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 17

  • 26.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 28.04.2017
  • 29.04.2017
    • Rheinsteig Rustikal & Deftig - Kamp-Bornhofen nach Kestert - Kamp-Bornhofen - 9:00h, 9:30h, 10:00h, 10:30h - 6h
    • Jahrgangspräsentation im Weingut Riffel - Weingut Riffel, Mühlweg 14 A, Bingen - 150 Minuten
    • Abendführung mit dem Nachtwächter - historische Altstadt - Oberwesel
    • Thorny Roses - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
  • 30.04.2017
    • Weinhexennacht - Marktplatz - Oberwesel - 18:00h
    • Saisonstart Koblenzer Gartenkultur - Kurfürstliches Schloss, Koblenz
    • Mittelrheinischer Weinfrühling Boppard - Boppard
    • 200 Jahre Festungsstadt Koblenz - Auftaktveranstaltung Festungsjubiläum 2017 - Großfestung Koblenz - Koblenz
    • Jahrgangspräsentation im Weingut Riffel - Weingut Riffel, Mühlweg 14 A, Bingen - 150 Minuten
    • Weinwanderung Bopparder Hamm - Weinberge zwischen Spay und Boppard - Boppard 10:30h - 6h

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 13. April 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 16

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 16

  • 17.04.2017
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Wandern mit Wolfgang im Welterbe: Ostern in Amors Garten - Rüdesheim am Rhein - Bahnhof - Rheinstraße / Am Rottland, Rüdesheim - 11:15-16:45 Uhr
  • 19.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 20.04.2017
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 14h
  • 21.04.2017
    • 10. Rheinischer Singewettstreit - Burg Rheinfels St. Goar
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Mit Riesling durch die Unterwelt - historische Keller - Oberwesel - 18h
    • Lebenswelt Minoritenkloster - Ehemaliges Minoritenkloster - Oberwesel - 19:30h
  • 22.04.2017
    • 10. Rheinischer Singewettstreit - Burg Rheinfels St. Goar
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Midnight Blue - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Wildes in der Rotweinzone - Rüdesheim-Assmannshausen, Rüdesheim - 11:00-11:30 Uhr
    • Querfeldwein Tour / Weinwanderung - Rüdesheim am Rhein - Querfeldwein - Oberstrasse 32, Rüdesheim - 11:00-11:30 Uhr
  • 23.04.2017
    • Von der Loreley zum Spitznack - Besucherzentrum Loreley, Auf der Loreley 7, St. Goarshausen - 10:30h
    • 10. Rheinischer Singewettstreit - Burg Rheinfels St. Goar
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz

Quelle: Romantischer Rhein

Mittwoch, 12. April 2017

Mobilitätskonzept für den Mittelrhein

PM - BI Rheinpassagen und VCD

Mobilitätskonzept für den Mittelrhein sofort erstellen

Lärm gefährdet den Welterbestatus für das Obere Mittelrheintal

Die BI Rheinpassagen und der VCD hatten die Verhandlungsführer der Koalitionsparteien unmittelbar nach der Landtagswahl 2016 aufgefordert, einen „Generalverkehrsplan“ für den Mittelrhein zu erstellen. Die von der BI vorgetragenen wesentlichen Gründe: Die Verkehrszukunft am Rhein muss hohe Beförderungsqualität zusammen mit dauerhaft deutlichen Verbesserungen für alle beinhalten.

Dem Antrag der BI und des VCD ist entsprochen worden. Im Koalitionsvertrag steht: „Die Planung einer Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt wird wieder aufgenommen. Diese Planung ist eingebunden in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzeptes“.

Dieses Mobilitätskonzept wird klären, wie die Verkehrsinfrastruktur im Welterbe Oberes Mittelrheintal nachhaltig verbessert werden kann. Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für Fußgänger, Rad- und Autofahrer ist erforderlich um die ökonomische Basis für die Sicherung des Welterbes zu schaffen, indem die dort lebenden Menschen zeitgemäße, bessere und zuverlässigere Zugänge zur Umgebung auf beiden Seiten des Rheins erhalten. Das Mobilitätskonzept muss den „Outstanding Universal Value“ des Welterbes berücksichtigen. Es ist zu untersuchen, unter welchen Bedingungen ein optimierter Fährbetrieb oder eine Brücke oder ein Tunnel machbar sind und welche Beeinträchtigungen diese im Blick auf Lärm, Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer verursachen.

Dazu wäre der heutige und der absehbar zukünftige Bedarf an Rheinquerungen zu analysieren, um dann für alle Verkehrsteilnehmer, Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge, Schüler- oder Berufsfahrten, Geschäfts- und Individualverkehre, Touristen, attraktive und am Menschen orientierte Verkehrsangebote zu gestalten. Das Mobilitätskonzept ist das geeignete Mittel, um der verkehrlichen Zukunftsgestaltung die notwendige planerische Grundlage zu geben. Verkehrsverbesserungen für alle muss das Ziel sein.

Fest steht bisher nur, dass eine Brücke den Gesamtverkehr auf eine Rheinquerung kanalisiert. Die vier Fähren im Mittelrheintal stellen mit dem Bau einer Brücke den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen ein. Kostendeckung ist für sie dann nicht mehr gegeben. Darüber ist die Landesregierung im April 2015 in einem gemeinsamen Schreiben der Fährbetreiber informiert worden.

Es gibt noch immer keine Aufklärung darüber, wie die Menschen am Rhein dann über den Fluss kommen. Zu Ersatzquerungen gibt es keine Aussage, demnach sind keine vorgesehen. Auch auf Rückfrage beim Landeserkehrsminister und den betroffenen Ländräten hat der VCD keine Antwort auf die Frage erhalten, wie die mehr als 200 Schüler, die täglich den Rhein überqueren, zu ihren Schulen und wieder nach Hause kommen. Das unterstützt den Hinweis, dass keine weitere Rheinquerung geplant ist.

Mit der Kanalisierung des Verkehrs auf nur eine Brücke wird der Rhein aber zur Grenze. Die Menschen in den benachbarten Gemeinden erreichen dann die jeweils andere Seite des Flusses nur noch mit dem Pkw über diese eine Brücke und als Fußgänger oder Radfahrer gar nicht mehr. Arbeitsplätze oder Schulen können auf der jeweils anderen Rheinseite nicht mehr oder nur mit hohen Fahrleistungen und Kosten erreicht werden. Es wird auch noch zusätzlicher Straßenverkehr erzeugt.

Bedeutung einer Mittelrheinbrücke für den überregionalen Güterverkehr

Verkehrsminister Wissing hat jetzt erklärt, dass der zurückliegende Versuch mit verlängerten Fahrzeiten der Fähren keinen nächtlichen Querungsbedarf ausweist. Deshalb wird das Land eine weitere verlängerte Fährzeit nicht unterstützen.

Kein Querungsbedarf? Wie soll dann der Bedarf für eine Brücke erklärt werden? Mit der Nutzung der Brücke für den überregionalen Verkehr! Das ergeben die Gutachten des Landesrechnungshofes Rheinland-Pfalz und von Prof. Dr. Spannowsky, Uni Kaiserslautern. Der Landesentwicklungsplan IV des Landes Rheinland-Pfalz bestätigt diese überregionale Verbindung ebenso, wie auch das Landes- und das Bundesverkehrsministerium in der Darstellung zur Hochmoselbrücke: Sie ist ein kurzes Stück eines Großprojekts, nämlich der Fernstraßenverbindung, mit der die belgischen/niederländischen Nordseehäfen über die A 60 von der belgischen Grenze bis zur A 1 verbunden werden, um von dort aus eine Verbindung zur A 61 zu schaffen. „Vor allem der Frachtbereich wird durch die Strecke stark profitieren“.

Die Anbindung der Mittelrheinbrücke an die zukünftig sechsspurige A 61 ist im LEP IV ausdrücklich gefordert.

Dem historisch gewachsenen Nord-Süd-Verkehrsweg am Rhein soll eine neue Ost-West-Straßen-Verkehrsachse hinzugefügt und zu einer großräumigen Netzstruktur verknüpft werden. Keine der Straßen in RLP hat eine solche verkehrs- und strukturpolitische Bedeutung, wie eine Mittelrheinbrücke, die innerhalb des Landes untereinander oder zusammen mit Fernstraßen und Autobahnen ein Verkehrsnetz bildet und dem Durchgangsverkehr dient.

Der Ost-West-Querungsverkehr wird insbesondere dem Frachtbereich dienen. Der ist wegen der hohen Umweltbelastungen im Welterbegebiet aber auszuschließen. ICOMOS Deutschland, die Beratungsorganisation für die UNESCO nennt das Brückenvorhaben ein „Attentat auf das Mittelrheintal“. ICOMOS schreibt „Die Brücke, die als Querverbindung für die entlang des Rheins verlaufenden Bundesstraßen B 9 und B 42 auch der überregionalen Anbindung an die großen Verkehrsachsen A 3 und A 61 dient und nebenbei den Flughafen Hahn an die rechte Rheinseite anbindet, wird das bereits jetzt durch den Verkehr stark in Mitleidenschaft gezogene Rheintal zweifellos zusätzlich belasten“.

Aber auch der lokale Verkehr wird mit einer Brücke ansteigen, hat die RWTH Aachen in dem "Gutachten zur Bewertung der verkehrlichen Auswirkungen einer Brücke über den Mittelrhein" im Jahr 2009 festgestellt. Das Gutachten bestätigt die erhebliche Zunahme des lokalen Verkehrs von 2000 Kfz im Fährverkehr auf 7.000 – 10.000 Kfz täglich über die Brücke.

Die Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Menschen werden insbesondere beim Zusammentreffen von Schienen- und Straßenverkehr im gleichen Verkehrsraum erheblich sein. Der Verkehr muss aber welterbeverträglich werden, fordert die UNESCO ohne zu unterscheiden, wer den Verkehrslärm erzeugt. Jede Zunahme der Verkehrsbelastungen gefährdet den Welterbestatus.

Die Ost-West-Straßenverkehrsachse

A 3 (Limburg) – Flughafen Frankfurt–Hahn – Luxemburg – Belgien (Nordseehäfen) Eine großräumige Netzstruktur entsteht.


Quelle: Keine Südumgehung Limburg

Nur die Brücke über den Mittelrhein bei St. Goar fehlt noch.

Verkehrslärm im Mittelrheintal

Aber auch der Schienenverkehr legt am Rhein deutlich zu: Der Güterverkehrskorridor A von Genua/Lyon nach Rotterdam/Antwerpen führt als wesentliche Verbindung des „Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN)“ durch das Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Gotthard-Basistunnel ist fertig gestellt. Ab 2017 werden ihn täglich bis zu 300 Züge durchfahren. Die Eisenbahn-Alpentransversale (EATS) wird ab 2020 den Schienenverkehr von Frankreich, insbesondere von den französischen Mittelmeerhäfen, aufnehmen. Der Schienenverkehr steigt dann nochmals an. Mit dem „European Rail Traffic Management System (ERMTS)“ wird der Zugverkehrs für noch höhere Geschwindigkeiten und Zugzahlen technisch ausgestattet.

Die Anzahl der täglich im Mittelrheintal verkehrenden Züge wird im Vergleich zum Jahr 2002, dem Jahr der Aufnahme in die Welterbeliste, um mindestens das Vierfache auf täglich durchschnittlich 600 Züge ansteigen. Insbesondere Güterzüge erzeugen regelmäßig Lärmpegel von 100 Dezibel und mehr. Dieser ungeheure Lärm schädigt die Gesundheit der Menschen. Außerdem belasten die von den schweren Güterzügen ausgehenden Erschütterungen die Umgebung.

Eine beantragte Neubaustrecke zur Verlagerung des Güterverkehrs aus dem Rheintal ist von der Bundesregierung nicht aufgegriffen worden.

Die Auswirkungen des aktuellen und zukünftigen Verkehrs beeinträchtigen den einzigartigen, universellen Wert des Welterbes inzwischen so erheblich, dass Sofortmaßnahmen gefordert werden. Das Welterbe Oberes Mittelrheintal steht in der Risikoliste der Welterbestätten mit dem Hinweis: „Die Alarmschwelle ist überschritten“ (“In proximity of the line, it exceeds the alarm level). Die ICOMOS, die Beratungsgesellschaft der UNESCO, fordert Maßnahmen zur Lärmreduzierung.

Der Verkehrslärm nimmt aber zu


CC BY-SA 2.0 de

Eisenbahn-Alpen-Transversale

Bevölkerungsentwicklung

Solche Aussichten, niemals endender Schienenlärm, autobahnähnlicher Straßenlärm, Kanalisierung des Rheinquerungsverkehrs, befördern den Trend zum Verlassen des Rheintals, obwohl die Lebensbedingungen am Rhein grundsätzlich gut sind. Es gibt auf beiden Seiten des Rheins ausreichend Arbeitsplätze, die mit kurzen Fahrzeiten oder zu Fuß über die Fähren erreicht werden. Das sind Arbeitsplätze im Tourismus, Handel, im Handwerk und insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe. Grundsätzlich werden Arbeitnehmer gesucht, nicht Arbeitsplätze. Die einmalige Landschaft bietet gute Gelegenheiten zur Freizeitgestaltung, kulturelle Einrichtungen, ÖPNV und Verkehrsgestaltung sind vorhanden, wenn auch grundsätzlich noch ausbaufähig.

Tatsächlich ist das Mittelrheintal aber einer der Hauptverlierer bei der Bevölkerungsentwicklung mit seit 1970 durchgängig hohen Bevölkerungsdefiziten. Während der Bevölkerungsrückgang im Land RLP bis 2030 (Basis 2010) mit -5,8% noch moderat ausfällt, ist das Mittelrheintal besonders stark betroffen. Das Statistische Landesamt prognostiziert hier einen Rückgang der Einwohnerzahlen von bis zu – 17% z. B. für St. Goar-Oberwesel oder –11% in Boppard. Die Bevölkerungsentwicklung der Menschen im erwerbsfähigen Alter sinkt in RLP bis 2030 um – 15 %, im RHK und im Mittelrheintal um -20 %. Lärm dürfe eine wesentliche Rolle beim Einwohnerverlust spielen.

„Wir müssen dringend weg vom Lamentieren und hin zur gezielten Planung der Verkehrsgestaltung am Rhein zugunsten der Menschen, die hier leben und betroffen sind“ fordert Klaus Thomas von der Bürgerinitiative. Wir müssen weg von Schlagworten wie „Die Brücke ist gut für Arbeitsplätze, gut für das Welterbe, gut für die demografische Entwicklung“. Angesichts des tiefen Eingriffs in die Lebensbedingungen der Menschen am Rhein sind solche Hinweise zwingend zu konkretisieren: Wer schafft wann wo, konkret wie viele Arbeitsplätze, womit werden von wem konkret welche Lebensbedingungen wie verändert, wer stoppt konkret die negative Bevölkerungsentwicklung und wie wird konkret die Umkehr der demografischen Entwicklung mit dem Bau einer Brücke bewirkt.

Weg mit den nicht bindenden Absichtserklärungen, weg mit den leeren Behauptungen, hin zum Mobilitätskonzept. Das Mobilitätskonzept muss ganz schnell kommen, damit die verkehrliche Zukunft zugunsten der Menschen am Rhein endlich auf der Basis realistischer Erkenntnisse angefasst werden kann. Es ist das dringend benötigte Fundament für Planungssicherheit.

Zweifelhafter Nutzen einer Brücke

Eine Brücke über den Rhein wird mindestens 100 Mio. Euro kosten. Die Gemeinschaft soll das Geld aufbringen. Es darf aber nur dann dafür aufgewendet werden, wenn zweifelsfrei feststeht, dass es der zukunftsorientierten Entwicklung der Region zum Wohle der Menschen, der Landschaft und dem Erhalt und der Weitergabe kultureller Güter dient. Bahnlärm, zusätzlicher autobahnähnlicher Straßenlärm, Wegfall der Fähren und die Aussicht auf eine Kanalisierung des Rheinquerungsverkehrs lassen da erhebliche Zweifel aufkommen.

Die Region entwickelt sich, wenn in die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen hier investiert wird. Insbesondere junge Menschen sind mit diesem Geld zu fördern. Deren Lebensansprüche sind attraktiv zu gestalten, auf deren Bedürfnisse ist einzugehen. Also Stärkung und Förderung von Familien mit Kindern, Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Ausbau von Kinderbetreuung und Ganztagsschulen) ,Versorgung mit Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sichern, vor allem in ländlichen Regionen: die medizinische Versorgung aufrechterhalten, Sicherung des Vereinslebens, Erhalt von Dorfläden und Kneipen, Sicherung und Ausbau des ÖPNV-Netzes in der Fläche, Anbindung an moderne Kommunikationssysteme und insbesondere auch für die Reduzierung des Verkehrslärms.

Das Ziel von Planungen für die Menschen am Rhein darf nicht darin bestehen, dass sie mit dem Kfz über eine Brücke auf die andere Rheinseite fahren um festzustellen, dass auch dort keine Infrastruktur mehr vorhanden ist.

Seit Jahrhunderten haben sich die Verkehrsbedürfnisse, die Verkehrsarten und die Verkehrsströme am Mittelrhein immer wieder verändert. Die Verkehrsträger sind jedoch grundsätzlich erhalten geblieben: Straße, Schiene, Fähre. Diese so gewachsene Verkehrsstruktur ist absolut zukunftsfähig, sie muss als Rückgrat der verkehrlichen Zukunft am Rhein erhalten bleiben und ausgebaut werden.

Die BI Rheinpassagen und der VCD fordern die sofortige Verbesserung der Querungsmöglichkeiten, das heißt

  • 24h-Fähre (mindestens 1)
  • Senkung der Tarife (mindestens für Anwohner), besser noch: Kostenfreie Fähren
  • Verbesserung der Anbindung der Fähren an den ÖPNV
  • Bessere Vermarktung ders Fährverkehrs

Eine Autobahn am Rhein? Niemals!

In voller Übereinstimmung mit den Zielen der UNESCO fordert die BI Rheinpassagen und der VCD, das Welterbe Oberes Mittelrheintal unversehrt an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Verkehrslärm gefährdet den Welterbetitel. Was wird aus dem Mittelrheintal ohne Welterbe?

BI Rheinpassagen - Klaus Thomas (Mainzer Str. 55, Tel.: 06742-9381281 56154 Boppard), Mario Pott (VCD), Elke Greiff-Gossen und Otto Schamari (beide BI Rheinpassagen)

Donnerstag, 6. April 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 15

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 15

  • 12.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 13.04.2017
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 11h
  • 14.04.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
  • 15.04.2017
    • Sara & The Steelyardblues - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz
    • Laternenführung auf Burg Rheinfels - Schlossberg - Tourist-Information St. Goar - St. Goar
  • 16.04.2017
    • FestungsLeuchten - Festung Ehrenbreitstein, Innenstadt & Gewerbepark, Koblenz

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 30. März 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 14

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 14

  • 04.04.2017
  • 05.04.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 07.04.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Wein trifft Meeresfrüchte, Weinkeller geöffnet - Weingut Altenkirch & Gutsausschank zur Linde Hauptstraße 45, Rüdesheim - 16:30 Uhr
    • Das Original Krimidinner - Ein Leichenschmaus - Rüdesheim-Assmannshausen - Hotel Krone Assmannshausen Rheinuferstraße 10, Rüdesheim - 19:00-23:00 Uhr
  • 08.04..2017
    • JS-bluesexpress - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Mondlicht über Burg Maus - Burg Maus - St. Goarshausen - 17-21h
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 15h u. 16:30h
    • Musica Mechanica - Sammlerbörse für selbstspielende Instrumenter - Rüdesheim am Rhein - Asbach-Gasse gegenüber Bahnhof, Rüdesheim
  • 09.04.2017
    • Zwischen Katz und Maus - Von Kestert nach Kaub Kestert - 10:30h
    • Konzerte "Alte Kirche Spay" - Mainzerstr. 101, Spay
    • Musica Mechanica - Sammlerbörse für selbstspielende Instrumenter - Rüdesheim am Rhein - Asbach-Gasse gegenüber Bahnhof, Rüdesheim

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 23. März 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 13

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 13

  • 29.03.2017
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
  • 31.03.2017
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - Tourist-Information St. Goar - St. Goar
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
  • 01.04.2017
  • 02.04.2017
    • Kulturfestiva Martin Luther & Michael Kohlhaas - Stadthalle am Marktplatz, Oberstr. 141, Boppard
    • Hildegard Wein-Walk ... zum Romantikpark - Rüdesheim-Eibingen - Abtei St. Hildegard, Rüdesheim - 13:30-17:00 Uhr

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 16. März 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 12

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 12

  • 20.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
  • 21.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
  • 22.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:20h
    • Religionsspaziergang - Bingen - 17:30h
  • 23.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
  • 24.03.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Mit Riesling durch die Unterwelt - historische Keller - Oberwesel - 18-21h
  • 25.03.2017
    • Crazee Inlaws - BerniesBluesBar - St. Goarshausen - 20:00h
    • Wein Terrassen Wanderung - Winzergenossenschaft Loreley Bornich, Auf der Loreley 7, St. Goarshausen - 14h
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
    • Abendführung mit dem Nachtwächter - historische Altstadt Oberwesel - Oberwesel - 18-21h
    • Koblenzer Puppentheater - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Koblenz 15h
    • Meister-Konzert "Bachs Goldbergvariationen" - RheinTheater, Koblenzer Straße 14-20, Bacharach 19:30h
    • Laternenführung auf Burg Rheinfels - St. Goar
    • Querfeldwein Tour / Weinwanderung - Oberstrasse 32, Rüdesheim
  • 26.03.2017
    • Auf dem Rheinsteig durch den Flaschenhals - von Lorch nach Kaub Lorch
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
    • Rheingauer Klostersteig-Trilogie I: Pilger begrüßen ... den Frühling - Rüdesheim-Assmannshausen, Bahnhof, Rüdesheim
    • Swing auf dem Rhein - Rüdesheim am Rhein - Rheinstraße, Rüdesheim

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 9. März 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 11

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 11

  • 13.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
  • 14.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
  • 15.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel - 14:30h
    • Religionsspaziergang - Bingen - 17:30h
  • 16.03.2017
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz
  • 17.03.2017
  • 18.03.2017
  • 19.03.2017
    • Konzerte "Alte Kirche Spay" - Alte Kirche Spay, Mainzerstr. 101, Spay
    • Koblenzer Literaturtage „ganzOhr“ - Koblenz

Quelle: Romantischer Rhein

Freitag, 3. März 2017

Das Welterbe Oberes Mittelrhein erstickt im Verkehr

PM Das Welterbe Oberes Mittelrhein erstickt im Verkehr - Mittelrheinbrücke und Bahnlärm sind nicht welterbeverträglich

Klaus Thomas Boppard, 3. März 2017

Mittelrhein

Ausgehend von den erwünschten und zur Sicherung des Welterbes erforderlichen strukturellen Verbesserungen im Mittelrheintal lässt sich festhalten, dass zusätzliche anforderungsgerechte Querungen des Rheins erforderlich sind, um den dort lebenden Menschen einen zeitgemäßen Zugang zur gegenüberliegenden Rheinseite zu verschaffen. Das ist eine Grundvoraussetzung zur Stabilisierung des Zentralraums zwischen Boppard, St. Goar und Kaub. Die zur Strukturverbesserung für das Mittelrheintal geplante feste Verbindung ist laut Gutachten der RWTH Aachen grundsätzlich durch Fährverbindungen zum Nulltarif ersetzbar.

Die BI Rheinpassagen hatte die Verhandlungsführer der Koalitionsparteien unmittelbar nach der Landtagswahl 2016 aufgefordert einen „Generalverkehrsplan“ für den Mittelrhein zu erstellen. Dem ist entsprochen worden. Im Koalitionsvertrag steht: „Die Planung einer Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt wird wieder aufgenommen. Diese Planung ist eingebunden in die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzeptes“. Dieses Mobilitätskonzept wird also klären, ob der optimierte Fährbetrieb zum Nulltarif zur Attraktivitätssteigerung der Lebensbedingungen hier beiträgt und es wird auch feststellen, ob und für wen eine Brücke gebraucht würde.

Das Gutachten der TU Kaiserslautern und der Landesrechnungshof sagen, dass eine Brücke am Mittelrhein die Kategorie einer Landesstraße erhalten muss, weil durch ihren Bau nicht nur ein kreisübergreifendes, sondern überdies ein interregionales und wegen der unmittelbar zusammengeführten Bundesfernstraßen ein weiträumiges Verkehrsnetz entsteht. Derzeit steht fest, dass die Fähren mit dem Bau einer Brücke die Betriebe aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben, Kostendeckung ist dann nicht mehr erreichbar. Darüber ist die Landesregierung informiert.

Die Brücke soll den Verkehr von den beiden Rheinseiten aufnehmen und an die beidseitigen Autobahnen angeschlossen werden, so sind die Zielvorgaben. Brücke und Verkehr müssen aber auch welterbeverträglich sein. Diese Forderung ist angesichts des stetig steigenden Bahnverkehrs mit allen seinen negativen Auswirkungen auch dringend erforderlich. Noch mehr Verkehr darf allein schon wegen der sehr kritischen Betrachtung durch die UNESCO nicht ins Tal kommen. Das Welterbe Oberes Mittelrheintal steht lange schon wegen des “entsetzlichen Bahnlärms” in der Risikoliste (Heritage at Risk): „It is impossible to visit with open senses the Upper Middle Rhine Valley and not notice the tremendous noise caused by the railway”. Weniger Lärm ist ultimativ gefordert: “In proximity of the line, it exceeds the alarm level (Die Alarmschwelle ist überschritten).

Minister Dr. Wissing hatte bei der Kreistagssitzung im Rhein-Hunsrück-Kreis die Umweltverträglichkeit der Brücke angemahnt. Er hatte –offensichtlich in Kenntnis dieser UNESCO-Risikobewertung- auf die Regionalität der Brücke hingewiesen und folgerichtig die latente Gefahr drastisch dargestellt: Überregionaler Verkehr ist das Aus für das Welterbe. Realistische Zukunftsplanung für die Menschen am Mittelrhein steht im Vordergrund der Planungen zur zukunftsorientierten Verkehrsplanung am Rhein, so ist der Vortrag von Minister Wissing in Simmern zu werten.

Die Fähren garantieren den regionalen Verkehrscharakter am Rhein. Mit dem berechtigten Verlangen nach einer schnellstmöglichen Umsetzung eines 24h Fährbetriebs zum Nulltarif sind die Weichen in die attraktive Verkehrsgestaltung zugunsten der Menschen am Rhein gestellt –ohne die Umwelt weiter zu belasten und das auch noch zu sehr viel geringeren Gesamtkosten. Den Verkehrslärm gilt es abzubauen und nicht weiter zu steigern.

Klaus Thomas - Otto Schamari - Elke Greiff-Gossen

Donnerstag, 2. März 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 10

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 10

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 23. Februar 2017

Mittelrheintal: Mobilität zeitnah verbessern – Grüne für konstruktive und sachliche Diskussion

Pressemitteilung | 23.02.2017

Dazu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler:

„Es sollte möglichst zeitnah, wie im Koalitionsvertrag beschrieben, ein regionales Mobilitätskonzept für das Mittelrheintal mit breiter Bürgerbeteiligung erstellt werden.

Es geht um eine verbesserte Mobilität der Menschen vor Ort, das ist für uns das maßgebliche Anliegen. Für dieses Ziel sollte jede konstruktive Option geprüft werden, zum Beispiel auch ein verbessertes Fährangebot. Die Fähren sind derzeit Kernbestandteil des öffentlichen Verkehrs im Mittelrheintal. Es ist nicht neu, dass wir GRÜNE uns für Erhalt und Förderung der Fährstandorte einsetzen. Wir sehen darin eine kurzfristig greifende Maßnahme, um das aktuelle Bedürfnis der Menschen, ‚von hüben nach drüben‘ zu kommen, zu verwirklichen.“

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 9

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 9

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 16. Februar 2017

VCD und BI Rheinpassagen fordern umfassende Kostenschätzung einer Brücke und sofortige Fährzeitverlängerung

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) und die BI Rheinpassagen sehen im Bau der Mittelrheinbrücke vor allem eine Verschlechterung der Mobilität, da sie nur einen Vorteil für Kraftfahrzeugnutzer im Einzugsbereich der neuen Verbindung mit sich bringt.

Koblenz, 16. Februar 2017. Für die meisten Anwohnerinnen und Anwohner fallen unterdessen zeitaufwändige Umwege an; für Fußgänger und Radfahrer, sowie Bus- und Bahnfahrer wird die Rheinquerung faktisch gar unmöglich. Die Fähren werden aus wirtschafltichen Gründen den Betrieb einstellen bzw. sich auf touristisch orientierte Zeiten konzentrieren. Die notwendig werdenden Umwegfahrten mit dem Kfz sorgen für höhere Belastungen durch Lärm und Abgase.

„Wir fordern eine umfängliche Nutzen-Kosten-Untersuchung, da bisherige Kostenschätzungen wesentliche Kosten ausklammern“, kritisiert Frau Dr. Helga Schmadel, Vorsitzende des VCD Rheinland-Pfalz. Angesichts fortschreitender Straßenausbauten (OU Miehlen, B50 neu, Hochmoselübergang, Planungen Umgehungen Limburg und Aar) sehen der VCD und die BI Rheinpassagen sehr wohl ein überregionales Anbindungsziel einer Brücke, nämlich einen Lückenschluss einer Fernstraßenverbindung zwischen Gießen - Limburg - Miehlen - Mittelrheinbrücke - A61 - Flughafen Hahn - Hochmoselübergang - Luxemburg/Belgien und haben diese Befürchtung dem Landesrechnungshof mitgeteilt. „Wir wollen, dass Transparenz herrscht und den Bürgern nicht die Nachteile dieser geplanten festen Rheinquerung verschwiegen werden“, so Schmadel weiter.

Die Bürgerinitiative betont zudem, dass ein Brückenbau die nächsten 15 Jahre keine Verbesserung im Tal bringen wird. „Wir brauchen Sofortmaßnahmen wie Verlängerungen der Betriebszeiten der Fähren“, kritisiert Klaus Thomas, Sprecher der BI Rheinpassagen die fehlenden Schritte zur sofortigen Verbesserung der Situation. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Fährzeitverlängerung letzten April ersatzlos ausgelaufen ist, keine Evaluierung stattfand und die Bürger im Tal wieder mit den fehlenden Querungsmöglichkeiten in den Abendstunden alleingelassen werden“, fordert Thomas die Verantwortlichen zum Handeln auf.

VCD und BI werden nicht müde, auf die Defizite und fehlende Transparenz der Diskussionen hinzuweisen und haben den Brief an den Rechnungshof für alle einsehbar unter www.vcd.org/rlp veröffentlicht.

Rückfragen und Interview-Wünsche: Herr Mario Pott, stellvertretender Vorsitzender VCD Rheinland-Pfalz • Fon 0176 / 11 00 54 01 •

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 8

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 8

  • 24.02.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Oldie-Disco, die etwas andere Fastnachtsparty - Villa Didier - Lahnstein - 18:00h
    • Fassenacht Kostümball - Kamp-Bornhofen
  • 25.02.2017
  • 26.02.2017
    • Fastnachtsumzug - Kaub - 14:11h
    • Bopparder Abendumzug - Boppard - 18:11h
    • Afterzugparty Abendumzug - Stadthalle am Marktplatz, Boppard - 20:00h

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 9. Februar 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 7

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 7

  • 17.02.2017
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
  • 18.02.2017
  • 19.02.2017
    • Koblenzer Puppenspiele - Johanniskloster, Johannistrasse 28, Lahnstein - 15:00h u. 16:30h
    • Seniorennachmittag, Kreppelkaffee - Sauerthal - 15:11h
    • Schiffsexkursion mit NABU - Rüdesheim am Rhein - Brücke 12 - Rüdesheim

Quelle: Romantischer Rhein

Mittwoch, 8. Februar 2017

Fährbund

Der Fährbund ist ein Zusammenschluss von fünf Fährbetrieben im Oberen Mittelrheintal von Ingelheim bis Bingen. Die Fährbund-Mitglieder akzeptieren gegenseitig folgende Fahrkarten

  • Zehnerkarten,
  • Wochenkarten,
  • Monatskarten und
  • Jahreskarten

Fährbund Mitglieder

Mitglieder des Fährbundes Oberes Mittelrheintal sind folgende Fähren

Donnerstag, 2. Februar 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 6

Veranstaltungen im Tal der Loreley in der KW 6

  • 10.02.2017
  • 12.02.2017
    • Konzerte "Alte Kirche Spay" - Mainzerstr. 101, Spay
    • CCO-Trockensitzung - Stadthalle Lahnstein - 19h

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 26. Januar 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen in der KW 5

Veranstaltungen im Tal der Loreley in KW 5

  • 03.02.2017
    • Kappensitzung - Kaub
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Meister-Konzert "Neujahrskonzert" - Bacharach - 20h
  • 04.02.2017
  • 05.02.2017
    • Schiffsexkursion mit NABU - Rüdesheim am Rhein - Brücke 12 - Rüdesheim

Quelle: Romantischer Rhein

Donnerstag, 12. Januar 2017

Tal der Loreley - Veranstaltungen im Januar

Veranstaltungen im Tal der Loreley für Januar

  • 12.01.2017
    • Musical "Frankie Boy" - Stadthalle Lahnstein - 20-22h
  • 13.01.2017
    • Kochkurs "Ladies are Chefs!" - Landgasthof Blücher - 14:30h
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Weingut Lanius-Knab - Oberwesel - 17h
    • Musical "Frankie Boy" - Stadthalle Lahnstein - 20-22h
  • 14.01.2017
  • 15.01.2017
  • 20.01.2017
  • 21.01.2017
    • WeinsensorikSeminar - WeinZeit in der Vinothek, Hindenburganlage 2, Bingen - 16h
    • Ensemble Tityre - "Weibermusik" - Villa Sachsen, Mainzer Str. 184, Bingen - 20h
  • 27.01.2017
  • 28.01.2017
    • Kappensitzung Karnevalsverein "Gäsevertelche" e.V. - St. Goarshausen - 19:11h
    • Rheinsteig Glühwein-Wanderung - Winzergenossenschaft Loreley Bornich, Winzerweg 1, Bornich - 14:30h
    • CCO-Trockensitzung - Lahnstein - 19-01h

Quelle: Romantischer Rhein

Mittwoch, 11. Januar 2017

Kosten Siegerentwurf Mittelrheinbrücke

SWR Mittelrheinbrücke könnte günstiger werden

"Muss nicht die teuerste Lösung sein"

Das Land ist für den Bau einer Brücke zwischen St. Goar und St. Goarshausen. Noch ist allerdings unklar, zu welchen Anteilen Land und Kreise den Bau der Mittelrheinbrücke finanziell stemmen sollen. Die umstrittene Mittelrheinbrücke könnte deutlich günstiger werden als die zuletzt diskutierten 40 Millionen Euro. Ein Wettbewerb vor einigen Jahren habe Kosten zwischen 14 und 40 Millionen Euro ergeben, erklärte Wissing. Er möchte eine Brücke, die sich in das Umfeld eingliedert und welterbeverträglich ist, "aber es muss nicht die teuerste Lösung sein".

Quelle: SWR

Diese Fotographie aus der Offenlage beim LBM in Koblenz, Ende April 2009 belegt, dass die Gesamtkosten der Mittelrheinbrücke beim Siegerentwurf bei

39.474.400€

liegen.

Besonders bemerkenswert ist, dass folgende Kosten in der Kalkulation des Entwurfs nicht enthalten sind

  • Grundstückserwerb
  • Baugenehmigung und Brandschutz
  • Baustelleneinrichtung
  • Gesetzliche Gebühren
  • Abtragung von kontaminierter Erde
  • Geotechnische Gutachten
  • Honorare
  • Inflation
  • Mehrwertsteuer

Kosten für die Anbindung der Mittelrheinbrücke sind ebenfalls nicht enthalten.

Samstag, 7. Januar 2017

PM - Mangelnde Transparenz in punkto Mittelrheinbrücke

Die Diskussion um eine mögliche Mittelrheinbrücke gewinnt 2017 an Fahrt. Um einen objektiven und konstruktiven Dialog anzustreben, haben der Verkehrsclub Deutschland RLP (VCD) und die BI Rheinpassagen einen Brief mit elf zentralen Fragen an die zuständigen Landes- und Kreispolitiker geschickt.

Koblenz, 07. Januar 2017.
Klaus Thomas, Sprecher der Bürgerinitiaitve (BI) Rheinpassagen, bemängelt die bisherige Kommunikation rund um eine mögliche Mittelrheinbrücke: „Wir hören immer nur Forderungen nach einer Brücke, aber niemand sagt den Bürgern, was sie kosten wird, wer sie bezahlen soll und was ein Brückenbau in Summe tatsächlich für das Mittelrheintal bedeuten wird. Es mangelt an Transparenz und Falschdarstellungen werden hartnäckig gepflegt.“ Beispiel: Schon vor 2004 sollte eine Standardbrücke 40 Mio. € kosten. Der Preis blieb, nun soll es aber ein Welterbe-verträgliches Kunstbauwerk werden. Dass es auch Kosten für die Planung und die Architekten, für den Grunderwerb, für die Anbindungsstraßen und Umsatzsteuer gibt, wird dabei verschwiegen. „Mit diesem Brief fordern wir die Politiker auf, das im Koalitionsvertrag der Landesregierung festgelegte und dringend nötige Gesamtverkehrskonzept zu erstellen und den Menschen in den Kreisen reinen Wein einzuschenken, welche Belastungen auf sie zukommen werden“, so Thomas weiter.

Zentrale Frage im Brief ist das Hinterfragen der Ziele des Brückenbaus. Denn eine Brücke zwischen Fellen und Wellmich vergrößert die Trennwirkung des Rheins, da die vier heutigen Fähren dann eingestellt werden. Mit der Brücke bleibt einzig eine Querungsmöglichkeit bestehen, die von Fußgängern, Radfahrern und Bahnfahrern nicht genutzt werden kann, weil die Umwege zu groß sind. Dr. Helga Schmadel, Vorsitzende des VCD- Landesverbandes, sieht das Projekt Mittelrheinbrücke daher kritisch: „Die Mittelrheinbrücke würde mehr Verkehr erzeugen, den Lärm verstärken und die Klimabeeinträchtigung vergrößern.

Der VCD und die BI Rheinpassagen bemängeln, dass in der bisherigen Diskussion nur Wünsche geäußert wurden, die jedoch die realen Bedingungen ignorieren. Statt unzulänglicher Kostenangaben und verniedlichenden Brückendarstellungen auf Fotomontagen wünschen wir uns eine faktenbasierte Untersuchung und Vergleich der Alternativen zum Erreichen der wünschenswerten Ziele. Wir fordern daher Transparenz in der Diskussion, ein Gesamtverkehrsverkehrskonzept mit umfänglicher Nutzen-Kosten-Untersuchung unter Einbeziehen einer 24h-Fähre.

Rückfragen und Interview-Wünsche
Mario Pott, stellvertretender Vorsitzender VCD Rheinland-Pfalz • Fon: 017611005401
Weitere Infos »

Anlage: Brief an zuständige Landes- und Kreispolitiker »

VCD Rheinland-Pfalz
Kornpfortstr. 15
56068 Koblenz
VCD – der ökologische Verkehrsclub Seit 1986 die richtige Alternative für alle Umweltbewussten.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Mittelrheinbrücke - Ich möchte lieber bodenständiges Handeln und keinen Sündenfall

Mittelrheinbrücke - Standort St. Goarshausen-Wellmich Quelle: Elke Greiff-Gossen

Mittelrheinbrücke Leser der Rhein-Zeitung spricht sich für die Vorgehensweise von Landrat Marlon Bröhr aus, auf verbindliche Zusagen der Landesregierung zur Finanzierung zu drängen.

„Ich möchte lieber bodenständiges Handeln und keinen Sündenfall“

So mancher Leserbrief von SPD-Mitgliedern oder Mitgliedern der SPD-Nachwuchsorganisation ist schon bedenklich. Es wird ausschließlich gegen unseren angesehenen Landrat geholzt und mit Dreck geschmissen. Fakten? Fehlanzeige!

Argumente fehlen, weil es keine Argumente gibt. Was soll man dagegen haben, dass ein Kreis wissen will, wer bei einem Großprojekt wie viel bezahlen soll? Und dabei ist es schon sehr merkwürdig, dass sich die Landesregierung darum windet und vehement wehrt, endlich verbindliche Zusagen zur Finanzierung und Unterhaltung der Brücke zu treffen. Will die Landesregierung die Brücke überhaupt bauen? Oder haben sie mit der Formulierung im Koalitionsvertrag (Planung und nicht (!) Bau der Brücke) nur den Koalitionsfrieden zwischen SPD, FDP und Grünen sichern wollen?

Und wer jetzt die Mär verbreitet, der Landrat oder der Kreistag wollten die Brücke nicht, verdreht wissentlich die Fakten. Denn der Kreistag hat auf Initiative von Landrat Marlon Bröhr beschlossen, bis zu 5 (!) Millionen Euro für die Brücke zu investieren. Das ist sehr viel Geld für unseren kleinen Rhein-Hunsrück-Kreis und ein klares Bekenntnis für die Brücke. Das weiß jeder!

Keine Kommune, weder Wiesbaden noch Mainz, weder Ludwigshafen noch Koblenz, oder irgendeine andere Kommune hat je eine Brücke über den Rhein in eigener Trägerschaft gebaut und 5 Millionen Euro selbst dazugegeben.

Landrat und Kreistag geht es um ein vorausschauendes Handeln und um Planungssicherheit und es geht in erster Linie auch um die finanzielle Zukunftsfähigkeit unseres Kreises. Denn ob 96 Prozent, 90 Prozent oder nur 65 Prozent an Landesförderung: Diese nach wie vor offene Entscheidung hat große Auswirkungen auf unseren Kreis und unsere Städte und Gemeinden. Der Kreis würde sich nämlich bei der aktuellen in Aussicht gestellten mickrigen Landesförderung von nur 65 Prozent oder der vom SPD Kreisvorsitzenden für möglich gehaltenen 75-prozentigen Förderung über viele Jahre finanziell ruinieren.

Von den zukünftigen hohen Unterhaltungskosten für die beiden Kreise ganz abgesehen. Investitionen in Schulen, Kitas oder die Kreismusikschule wären dann fast nicht mehr möglich.

So sieht sicher nicht (wie die SPD geworben hat) unser Land/Kreis von morgen aus. Ich möchte lieber bodenständiges Handeln und keinen Sündenfall zu Lasten unserer Städte und Gemeinden sowie kommender Generationen.

Deswegen ist es richtig, dass der Landrat und der Kreistag darauf drängen, dass die Landesregierung verbindliche Zusagen zur Finanzierung und Unterhaltung trifft – und zwar bevor erneut mit insgesamt über 650 000 Euro viel Geld der Steuerzahler in ein Raumordnungsverfahren gesteckt wird. Denn nur mit klaren Zusagen wird die Brücke letztlich gebaut und Land und Kreise denken gemeinsam heute schon an morgen!

Thomas Meurer, Ellern